Wowa-Ausstellung beendet
Ertragreicher Abschluss

Everswinkel -

Die Ausstellung des Dorfmaler-Projekts ist am Sonntag zu Ende gegangen. Zum Abschluss konnten die von Künstler Wowa Porträtierten ihre Bilder in Empfang nehmen, und es wurden auch noch ältere Werke verkauft. Zudem wurde eine Spende übergeben.

Mittwoch, 17.04.2019, 07:23 Uhr aktualisiert: 17.04.2019, 07:30 Uhr
Auch Reinhard Rottmann, der mit einer Begleitung im Rathaus erschien, konnte sein Porträt in Empfang nehmen.
Auch Reinhard Rottmann, der mit einer Begleitung im Rathaus erschien, konnte sein Porträt in Empfang nehmen.

Es war ein ertragreicher Abschluss nach einem erfolgreichen Projekt: Von Mitte August bis Ende September 2018 war Dorfmaler Wladimir Gurski mit seinem nordisch-roten mobilen Atelier in der Gemeinde unterwegs. Wowa malte, skizzierte, fotografierte und hielt intensiven Kontakt zu den Menschen. Im Winter arbeitete er daheim in Wasilewitsche (Weißrußland) die Ideen und Skizzen auf Leinwand aus, und im März war Wowa zurück – mit Bildern für die Ausstellung.

17 Porträts hingen im Ratssaal, 17 weitere Bilder aus früheren Schaffensperioden im Rathaus verteilt. „War schon die Ausstellungseröffnung sehr gut besucht, so waren insbesondere die Ausstellungs-Sonntage regelrechte Publikumsmagnete. Bis zu 50 Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, Everswinkeler Bürgerinnen und Bürger auf Leinwand zu sehen, bilanziert der Kulturkreis. Die Porträts wurden den dargestellten Personen am Sonntag zum Ausstellungsende kostenfrei überlassen, als Dank für ihre Bereitschaft, an dem Projekt mitzuwirken. Von den älteren Wowa-Werken wurden noch elf Exemplare verkauft, was Wowa auch noch ein gutes Einkommen sicherte.

Es bestand zudem die Möglichkeit, für eine Initiative der Kolpingsfamilie Milte zu spenden, die seit vielen Jahren eine Erholungsfreizeit für Kinder aus Svensk in der Ukraine organisiert. Die Menschen dort – nicht sehr weit entfernt von Wowas Wohnort jenseits der Grenze in Weißrußland, leiden noch heute unter den Folgen der Tschernobyl-Atomkatastrophe von 1986. Die Spendendose war am Ende gut gefüllt und wurde Vertretern der Initiative aus Milte und Müssingen überreicht.

Zum Abschluss des Projektes dankt der Kulturkreis Everswinkel dankt allen Bürgern der Gemeinde, die den Dorfmaler Wowa freundlich aufgenommen und unterstützt haben. Ferner gilt der Dank für die finanzielle Unterstützung durch die Kulturstiftung der Sparkasse Warendorf. Viele Besucher am Sonntag fragten, wann denn Wowa wohl das nächste Mal kommt? „Die Frage ist noch offen . . .“

Herbert Schulze vom Arbeitskreis Bildende Kunst im Kulturkreis Everswinkel (2.v.r.) übergab die Spendendose an Vertreter der Initiative „Tschenobyl“ aus Milte und Müssingen.

Herbert Schulze vom Arbeitskreis Bildende Kunst im Kulturkreis Everswinkel (2.v.r.) übergab die Spendendose an Vertreter der Initiative „Tschenobyl“ aus Milte und Müssingen.

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