Spannender Workshop für Kinder und Jugendliche
Die neuen Superhelden des Films

Everswinkel -

„Wir drehen einen Film“ lautete die Losung beim Ferien-Workshop des Kulturkreises, den 26 Kinder und Jugendliche zwischen neun und 15 Jahren besucht haben. Viel Spaß und jede Menge Action waren am Set rund um die Grundschule vorprogrammiert. Und dass die Teilnehmer mit Begeisterung bei den Dreharbeiten dabei waren, wurde schnell klar.

Donnerstag, 02.05.2019, 07:24 Uhr aktualisiert: 02.05.2019, 15:14 Uhr
Viel Spaß beim Dreh hatten die Teilnehmer des Filmworkshops „Wir drehen einen Film“. Wer sehen möchte, wie sich der Schokozombiismus auf die Menschheit auswirkt, hat am 17. Mai die Gelegenheit dazu.
Viel Spaß beim Dreh hatten die Teilnehmer des Filmworkshops „Wir drehen einen Film“. Wer sehen möchte, wie sich der Schokozombiismus auf die Menschheit auswirkt, hat am 17. Mai die Gelegenheit dazu. Foto: Karina Linnemann

Lautes Gelächter war auf dem Schulhof zu hören. Kostümierte Kinder und Jugendliche liefen über die Wiese und probten ihre Szenen. Vor ihnen aufgestellt waren zwei Kameras, die das Spektakel aus zwei Blickwinkeln aufnahmen. Workshop-Leiterin Carolin Wolff , Tanzlehrerin Esther Wohlgemuth und Assistentin Meike Splettstößer sahen glücklich in die fröhliche Runde. Ihr Angebot wurde gut angenommen.

Zu Beginn der Osterferien hatten zwölf Kinder und Jugendliche an dem viertägigen Workshop teilgenommen, in der zweiten Woche sogar 14. Obwohl die beiden Film-Workshops offiziell erst um 9 Uhr begannen, tauchten die meisten Teilnehmer bereits um 8 Uhr auf. In den Räumen der Offenen Ganztagsschule (OGS) stärkte man sich dann bei einem gemeinsamen Frühstück. Auch ein gemeinsames Mittagessen war an jedem Tag ein willkommener Tagespunkt für die Kids.

Das Drehbuch zum Film hat Mediendesignerin Carolin Wolff mit ihrem Mann geschrieben. „Die Idee kam von meiner sechsjährigen Tochter Eleonora“, erzählte sie. Der Film handelt von zwei Professoren, die unter einer merkwürdigen Krankheit leiden: Dem Schokozombiismus. „Wenn die beiden Professoren Schokolade essen, vergessen sie alles“, erklärte Wolff diese mysteriöse Krankheit. Um sich selbst zu retten, entwickeln die beiden Viren, die alle Eisschränke außer Gefecht setzen sollen. Doch es gibt ein Problem: Die Wirkung hält nur für zwölf Stunden an, und die Pole schmelzen auch. Superhelden mit unterschiedlichen Kräften tauchen schließlich auf, um dies zu verhindern. Aber natürlich gibt es auch Bösewichte . . .

Den Teilnehmern hat nach eigenen Angaben besonders gefallen, in andere Rollen zu schlüpfen. Damit das gut klappen konnte, wurden zu Beginn des Workshops Schauspielübungen mit Emotionen durchgeführt. „Da sich die Kinder unmöglich so viel Text in so kurzer Zeit merken können, werden die einzelnen Passagen vor jedem Set noch mal gelesen“, erklärte Wolff den Ablauf. Doch natürlich gab es auch zwischendurch einige Patzer. Zur Erheiterung der Kinder natürlich. „Der Dreh musste zum Beispiel wegen Lachanfällen oder Zungenbrechern unterbrochen werden“, erzählte der 13-jährige Lasse amüsiert.

Die Volkshochschule Warendorf hat erstmalig den Ferienworkshop „Wir drehen einen Film“ in Kooperation mit dem Kulturkreis-Everswinkel und dem Mütterzentrum Beckum angeboten. Er wurde als so genannter „talentCAMPus Osterferien 2019“ im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung und Bildung geförderten Projektes „Kultur macht stark“ unter der Leitung Carolin Wolff gefördert. Die beiden 15-minütigen Filme werden am 17. Mai um 14 und um 15 Uhr in den Räumen der OGS vorgestellt.

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