Gemeinde beantragt Teilnahme am NRW-Förderprogramm
Engagement für die Heimat wird preiswürdig

Everswinkel -

Fünf verschiedene Programme umfasst das Heimat-Förderprogramm des Landes NRW. Nachdem der „Heimat-Scheck“ bereits bei der Feuerwehr für Alverskirchen Wirkung entfaltet hat in Form zweier willkommener Finanzspritzen in Höhe von jeweils 2 000 Euro greift die Gemeinde nun selbst nach dem zweiten Spielstein auf diesem Förderfeld.

Freitag, 17.05.2019, 11:21 Uhr aktualisiert: 17.05.2019, 15:02 Uhr
Ministerin Ina Scharrenbach zum Heimat-Förderprogramm: „Tagtäglich setzen sich in unserem Land ehrenamtliche Frauen und Männer für den Erhalt von Traditionen, für die Pflege des Brauchtums, für die Erhaltung und Stärkung des regionalen Erbes und der Vielfalt ein. Sie stärken mit ihrem Engagement unsere Gesellschaft und die Gemeinschaft in vielfältiger Art und Weise. Sie tragen dazu bei, dass unsere Traditionen und Werte bewahrt und nach vorne entwickelt werden und sie geben diese an die nächste Generation weiter.“
Ministerin Ina Scharrenbach zum Heimat-Förderprogramm: „Tagtäglich setzen sich in unserem Land ehrenamtliche Frauen und Männer für den Erhalt von Traditionen, für die Pflege des Brauchtums, für die Erhaltung und Stärkung des regionalen Erbes und der Vielfalt ein. Sie stärken mit ihrem Engagement unsere Gesellschaft und die Gemeinschaft in vielfältiger Art und Weise. Sie tragen dazu bei, dass unsere Traditionen und Werte bewahrt und nach vorne entwickelt werden und sie geben diese an die nächste Generation weiter.“ Foto: MHKBG 2019 / F. Berger

Der Antrag auf Teilnahme am „Heimat-Preis“ wurde am Mittwochabend im Schul-, Sport- und Kulturausschuss einstimmig beschlossen. Damit winken weitere 5 000 Euro aus Düsseldorf. Mit dieser Preiskategorie will die Landesregierung „herausragendes Engagement“ und nachahmenswerte Praxisbeispiele für die Heimat in den Blick der Öffentlichkeit rücken und belohnen – „getreu dem Ziel: Heimat wächst von unten“.

Amtsleiter Jörg Rehfeld machte deutlich, dass damit ehrenamtliches Wirken noch einmal deutlich sichtbar gemacht werden solle. „Wenn wir 5 000 Euro aus der Landeskasse für die Förderung der Vereine bekommen können, sollten wir das in Anspruch nehmen“, betonte Bürgermeister Sebastian Seidel angesichts des starken ehrenamtlichen Engagements in der Gemeinde.

Die Kriterien für eine Preiswürdigkeit legt die Gemeinde selbst fest – und darum ging es auch am Mittwochabend. Es soll um Verdienste um die Heimat gehen, um die Pflege und Förderung von Bräuchen, den Erhalt von Kultur und Tradition und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in der Gemeinde. Mindestens ein Kriterium muss erfüllt sein, um überhaupt in die Auswahl zu gelangen. „Wenn wird die Förderung bekommen und der Wettbewerb in der Gemeinde startet, gibt es die Kürung durch den Ausschuss“, erklärte Seidel.

Der „Heimat-Preis“ 2019 ist ausschließlich für Vereine und Institutionen gedacht, die überwiegend mit Ehrenamtlichen arbeiten und deren Tätigkeiten sich auf das Gemeindegebiet beschränken. Kandidaten vorschlagen dürfen alle Einwohner, Vereine und Institutionen mit Sitz in der Gemeinde, und zwar bis zum 30. Oktober. Die 5 000 Euro Landesförderung sollen auf drei Preise, dotiert mit 2 500, 1 500 und 1 000 Euro, verteilt werden. Die Verleihung des „Heimat-Preises“ ist beim Neujahrsempfang 2020 vorgesehen. „Der Gewinner aus Everswinkel würde sich noch in einem Landeswettbewerb stellen“, so Rehfeld. Grünen-Ratsmitglied Frank Winkler wollte wissen, wie viel an zusätzlicher Arbeit dieser „Heimat-Preis“ denn wohl der Gemeindeverwaltung beschere. „Das liegt daran, wie viele Anträge wir bekommen. Wenn wir 50 Anträge auf dem Tisch haben, ist es mehr Arbeit als wenn es nur zwei sind“, antwortete Seidel pragmatisch.

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