Ausflug der Männergemeinschaft
Alte Technik, die begeistert

Alverskirchen -

Warendorf-Vohren hat die Katholische Männergemeinschaft Alverskirchen bei ihrer jüngsten Radtour angesteuert. Ziel war dort die „Westfälische Deutzer Motorensammlung“ im Heitmann-Motorenmuseum. Begleitet wurde die Gruppe von 14 Radfahrern von einem kleinen Trecker mit dem Baujahr 1949, den Leo Schulze-Hockenbeck steuerte.

Freitag, 24.05.2019, 05:32 Uhr aktualisiert: 24.05.2019, 05:40 Uhr
Das Motoren-Museum Heitmann in Warendorf-Vohren war das Ziel der Männergemeinschaft Alverskirchen. Die war nicht nur mit Fahrrädern angereist, sondern auch einem Trecker-Oldtimer von 1949.
Das Motoren-Museum Heitmann in Warendorf-Vohren war das Ziel der Männergemeinschaft Alverskirchen. Die war nicht nur mit Fahrrädern angereist, sondern auch einem Trecker-Oldtimer von 1949.

Auf dem alten Traktor befand sich als Marschverpflegung eine Metallkiste mit flüssiger Erfrischung. Nach zwei Stunden Fahrt inklusive zweier Pausen hatte die Gruppe Vohren erreicht. Dort angekommen, wurden die Alverskirchener vom Eigentümer des Museums empfangen. Die Bezeichnung „Deutzer Motorensammlung“ trifft auf das Museum nur bedingt zu. Während der Führung konnte man nicht nur Traktoren und Motoren bewundern, sondern auch zahllose kleinere und größere Artefakte aus längst vergangenen Zeiten. Darunter unter anderem Spielzeug, Motorräder, etliche Ausstattungselemente einer alten Fahrschule und vieles mehr.

Ein Highlight war ein komplett ausgestatteter „Tante-Emma-Laden“, wie er noch in den 1950er-Jahren häufiger zu finden war. Ein weiterer Gebäudeteil beinhaltet einen Schankraum, in dem ebenfalls Traktoren und viele andere Sachen zu finden sind. In dem war auch ein Fahr-Trecker mit Holzanhänger (ein sogenannter Schäferwagen) untergebracht, mit dem der Eigentümer des Museums im Jahr 2008 nach England gefahren ist. Der Anhänger war dabei zu einem kleinen Wohnwagen umgebaut worden.

Nach der Führung durch das Museum wurde der Besuch dort bei Kaffee und Kuchen beendet, ehe es dann wieder zurück nach Alverkirchen ging. Auf dem Rückweg mussten die Radfahrer dann aber einen außerplanmäßigen Stopp bei Warendorf einlegen. Der kleine Trecker-Oldtimer hatte nämlich keinen Sprit mehr. Bier war dagegen noch vorhanden. Zwei Teilnehmer machten sich also auf den Weg zur nächstgelegenen Tankstelle, um einen Kanister mit Diesel zu organisieren. Nach der erfolgreichen Treibstoffbeschaffung der beiden Helfer wurde nicht nur der Trecker betankt, sondern jeder Teilnehmer – außer der Treckerfahrer – kühlte den eigenen „Motor“ mit einem Fläschchen Bier während der Wartezeit. Nach dem unfreiwilligen Halt, fuhr die Teilnehmer dann im Höchsttempo nach Alverskirchen, um den Tag bei einem gemütlichen Grillabend ausklingen zu lassen.

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