Start für Gemeindeentwicklungskonzept
Alle Bürger sind gefragt

Everswinkel -

Städtebauliche Entwicklung, Soziale Infrastruktur, Bürgerschaftliches Engagement, Bildung, Wirtschaft und Tourismus, Verkehr, Energie, Klima und Ressourcenschutz, technische Infrastruktur, Ortsökologie sowie Kultur, Brauchtum und Freizeit: All‘ diese Themen sollen beim neuen Gemeindeentwicklungskonzept für Everswinkel und Alverskirchen auf Verbesserungsmöglichkeiten abgeklopft werden.

Mittwoch, 05.06.2019, 08:00 Uhr
An einem Runden Tisch soll ein rundes Konzept entstehen: Zum Auftakt des Projektes „Gemeindeentwicklungskonzept“ für Everswinkel und Alverskirchen legte das Steuerungsteam Vorgehen und Termine fest.
An einem Runden Tisch soll ein rundes Konzept entstehen: Zum Auftakt des Projektes „Gemeindeentwicklungskonzept“ für Everswinkel und Alverskirchen legte das Steuerungsteam Vorgehen und Termine fest. Foto: Günther Wehmeyer

Bürgermeister Sebastian Seidel brachte die Inhalte des geplanten Gemeindeentwicklungskonzeptes auf einen einfachen Nenner: „Wo soll die Reise hingehen, und wie können wir diese Ziele erreichen?“ Mit der Erstellung des Konzeptes wurde das Büro „Energielenker Beratungs GmbH“ in Greven beauftragt.

Zum Auftakt gab’s am Montagabend im Rathaus eine Informationsveranstaltung, bei der Geschäftsführer Thomas Pöhlker und Projektleiterin Carolin Dietrich erste Überlegungen zum Projekt vorstellten. Für die Begleitung dieses komplexen Vorhabens wurde ein Steuerungsteam gebildet, das aus Personen von Politik, Verwaltung und verschiedenen Institutionen zusammengesetzt ist.

Für die Verwaltung gehören die Amtsleiter Iris Peveling, Norbert Reher und Jörg Rehfeld sowie Umweltberater Bernd Schumacher zum Team. Die Politik ist mit Angela Meininghaus (CDU), Dirk Folker (CDU), Dr. Wilfried Hamann (SPD), Peter Friedrich (FDP) und Karl Stelthove (Grüne) vertreten. Für die Gemeindewerke (GWE) ist Geschäftsführer Hermann-Josef Jansen dabei. Das Bürgerteam Alverskirchen (BTA) vertritt Peter Kretschmer und die Interessensgemeinschaft Selbständiger Everswinkel (IGSE) Johannes Schroeter.

Breit gefächert sind die Themenfelder, die Thomas Pöhlker vorstellte und die es in den nächsten Monaten „zu beackern“ gilt. Dazu gehören: Städtebauliche Entwicklung, Soziale Infrastruktur, Bürgerschaftliches Engagement, Bildung, Wirtschaft und Tourismus, Verkehr, Energie, Klima und Ressourcenschutz, technische Infrastruktur, Ortsökologie sowie Kultur, Brauchtum und Freizeit. „Über allem steht die Sicherung und Verbesserung der städtebaulichen und energetischen Situation in den Ortsteilen Everswinkel und Alverskirchen“, brachte es Pöhlker auf den Punkt. Im Vordergrund stehe eine Gesamtstrategie mit umsetzbaren Maßnahmen für eine zukunftsfähige Gemeindeentwicklung für Bürger, Unternehmen und Touristen. Mit dem Hinweis: „Es soll kein Konzept werden, das ausschließlich von der Verwaltung und der Politik entwickelt wird“, erläuterte Carolin Dietrich das umfangreiche Beteiligungskonzept, in das möglichst viele Bürger, Vereine, Unternehmen und Institutionen in den Prozess eingebunden werden sollen.

„Ein Termin, den sich schon jetzt alle merken sollten, ist das Bürger-Café am Freitag, 12. Juli, ab 14 Uhr auf dem Magnusplatz“, macht Dietrich neugierig. „Wir möchten bei Tischgesprächen mit Kaffee und Kuchen den Bürgern erste Informationen geben.“

Die offizielle Auftaktveranstaltung, zu der alle Bürger eingeladen sind, ist am Mittwoch, 11. September, um 19 Uhr.

„Außerdem planen wir Bürger-Foren in Everswinkel und Alverskirchen, einen Aktionstag Mobilität, ein Einzelhandelsforum und ein Unternehmerfrühstück“, umreißt die Projektleiterin die umfangreiche Beteiligung. „Für die Einbindung der Jugendlichen ist zudem eine Zukunftswerkstatt an der Verbundschule vorgesehen.“

Mit einer Projektbörse im Frühjahr 2020 soll dann das Projekt abgeschlossen werden.

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