Vier-Tage-Tour der Gruppe „Fit ab 50“
Erkundung im Osnabrücker Land

Everswinkel -

Die diesjährige Vier-Tage-Radtour der Gruppe „Fit ab 50“ stand unter dem Motto „Sole und Kneipp“ und führte zunächst über Telgte und die Friedensroute (Ost) zum Habichtshof in Ostbevern und weiter über Schwege und Glandorf nach Bad Laer im Osnabrücker Land. Dort wurde in einem Hotel für drei Tage Quartier bezogen.

Freitag, 12.07.2019, 05:00 Uhr
Vier Tage lang durchstreifte die Radgruppe „Fit ab 50“ die Region rund um Bad Laer. Das Bild zeigt die Everswinkeler Ausflügler an dem Piepstein.
Vier Tage lang durchstreifte die Radgruppe „Fit ab 50“ die Region rund um Bad Laer. Das Bild zeigt die Everswinkeler Ausflügler an dem Piepstein.

Am zweiten Tag stand eine Rundtour zu den Badeseen bei Peckeloh und zum Naturschutzgebiet „Versmolder Bruch“ sowie die Besichtigung einer Bürstenfabrik auf dem Programm. Das zirka 265 Hektar große Feuchtwiesen-Schutzgebiet ist das drittgrößte im Kreis Gütersloh. Die Auenbereiche der Bäche Aabach, Neue und Alte Hessel mit ihren Biotopen bieten eine große Artenvielfalt für Fauna und Flora, heißt es im Tour-Bericht der Gruppe. Mehre Schwarzstorchen-Paare zogen die Aufmerksamkeit der Radler auf sich. Die Bürstenfabrik Redecker in Bockhorst war für die Ausflügler ein interessantes Ziel. Bereits 1935 meldete Friedrich Redecker sein Gewerbe als selbstständiger Bürstenmacher bei den Behörden an.

Am Abend stand ein geführter Dorfrundgang in Bad Laer auf dem Programm. Die Gästeführerin verstand es mit ihren humorvollen Erläuterungen, die Geschichte des Dorfes und insbesondere die Geschichten rund um den „Piepstein“, der eine Besonderheit Bad Laers ist, den Radlern näher zu bringen. Der Piepstein bildete sich aus Sinterkalk-Ablagerungen und vermoderten Pflanzen innerhalb der Sinterkalk-Schicht. Zurück blieben steinerne Kalkröhren, die aufgrund ihrer pfeifenartigen Struktur als „Piepen“ bezeichnet werden.

Dem Radwanderweg „Sole und Kneipp“ war der dritte Tour-Tag gewidmet. Für den wurden Bad Rothenfelde und Bad Iburg angesteuert. Der Radwanderweg von Hilter nach Bad Iburg – durch den Freeden – forderte die Radler bei sommerlichen Temperaturen heraus. Das Schloss und Kloster Iburg gehören zu den historisch bedeutsamen Bauanlagen im Landkreis Osnabrück und wurden zu einer Besichtigung mit fachkundiger Führung genutzt. Am vierten Tag galt es dann den Rückweg nach Everswinkel in Angriff zu nehmen. Das Dreiländereck bei Füchtorf – Grenzdreieck zwischen drei früheren Territorien der Grafschaft Ravensberg, des Bistums Münster und des Hochstifts Osnabrück – war dabei nochmals ein historischer, sagenumwobener Ort, der angesteuert wurde. Nach zirka 180 Kilometern Gesamtstrecke war das Vitus-Dorf unter der Tourleitung von Günter Hein und Udo Lischo wieder erreicht.

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