Getreide fürs Mitmach-Museum
Nachschub auf traditionelle Art

Everswinkel -

Kenner des Geschehens im Mitmach-Museum „Up’n Hoff“ wissen, dass bei den Vorführungen und den Mitmach-Aktionen jede Menge Getreide nach althergebrachter Art mit Stöcken und Dreschflegeln gedroschen wird. Dieses Getreide wird natürlich, wie es einem Museum angemessen ist, auch stilgerecht geerntet.

Mittwoch, 14.08.2019, 07:11 Uhr aktualisiert: 14.08.2019, 11:16 Uhr
Nach alter Tradition: Fred Heinemann bei der Getreideernte mit der Sense.
Nach alter Tradition: Fred Heinemann bei der Getreideernte mit der Sense.

Fred Heinemann , einer der Mitstreiter in der Museums-Mannschaft, war kürzlich mit der Sense unterwegs und hat mit Weizen- und Roggenhalmen für ausreichend Anschauungsmaterial gesorgt. Nach dem Schneiden wurden die Halme zu Garben gebunden und zu Richten aufgestellt.

„Für unsere Erklärungen im Museum haben wir jetzt wieder ausreichend Nachschub, damit wir den Kindern, aber auch den Erwachsenen etwas über die Bodenbearbeitung, die Einsaat und die Getreideernte erzählen können“, freut sich Heinemann. Oft könnten sogar die Erwachsenen die einzelnen Kornarten nicht unterscheiden. Zwei Tage haben die Richten auf dem Feld zum Trocknen gestanden, bevor sie von Bernhard Börding ins Museum transportiert wurden. Dort liegen sie jetzt warm und trocken für die nächsten Vorführungen bereit.

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Kultur als Klebstoff der Gesellschaft
Freuen sich auf den Schauraum (v.l.): Julia Kroker (Arbeitskreis Museen in Münster), Frauke Schnell (Leiterin Kulturamt), Matthias Lückertz (Sprecher der Kaufleute Salzstraßenviertel) sowie Bernadette Spinnen und Fritz Schmücker (beide Münster Marketing).
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