Spielmannszug Alverskirchen feiert 55-jähriges Bestehen mit Gästen
Sonntag mit Sahnehäubchen

Alverskirchen -

Es war eine Geburtstagsfeier wie sie gelungener hätte nicht sein können. Hatte es am Samstagabend im Festzelt auf dem St. Agatha-Kirchplatz mit der Rockband KOR und DJ Martin Terbel einen Auftakt nach Maß gegeben (die WN berichteten), fand die zweitägige Feier anlässlich des 55-jährigen Bestehens des Spielmannzuges Alverskirchen am Sonntag ihre abwechslungsreiche und von mitreißender Musik geprägte Fortsetzung.

Dienstag, 24.09.2019, 07:15 Uhr aktualisiert: 24.09.2019, 07:20 Uhr
Der Gastgeber gab beim musikalischen Sonntag auf dem Kirchplatz natürlich auch selbst seine beeindruckende Visitenkarte ab.
Der Gastgeber gab beim musikalischen Sonntag auf dem Kirchplatz natürlich auch selbst seine beeindruckende Visitenkarte ab. Foto: Günther Wehmeyer

Mit dem Kolping-Blasorchester Albersloh, dem Spielmannzug Wolbeck, dem Blasorchester Heimatland Greffen, dem Spielmannszug St. Georg Müssingen, dem Fanfarenzug Sassenberger Landsknechte, dem Jugendfanfarenzug Rhynerberg und dem Fanfarencorps Weiß-Rot Beckum waren sieben Gastvereine eingeladen worden. Mit den „Alten Kameraden“, bestehend aus „Ehemaligen“, und dem aktuellen Spielmannzug Alverskirchen waren die Gastgeber gleich zweimal vertreten.

„Wir kennen diese Vereine, haben schon mit oft ihnen gefeier,t und es sind Truppen die richtig Gas geben“, hatte Vorsitzender Ludger Kemker bei seiner Begrüßung neugierig gemacht. Und da lag er richtig. Alle Spielmannzüge brannten ein musikalisches Feuerwerk ab, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Gleiches galt auch für die Auftritte der in „Spielmannzug-Rot“ gekleideten Kinder aus der KiTa St. Agatha, die mit kindlichem Charme unter „Tambourmajor“ Leon Wiesmann die Herzen der Besucher eroberten. Gleich vier Tanzgruppen der DJK Rot-Weiß Alverskirchen beeindruckten mit anspruchsvollen Choreographien, für die deren Leiterin Olga Altergott verantwortlich zeichnete.

Spielmannszug Alverskirchen feiert 55-jähriges Bestehen

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  • Foto: Spielmannszug
  • Foto: Spielmannszug
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Dicht umlagert war auch der Stand von Ballonclown Ballooni, und beim Förderverein der KiTa St. Agatha gab’s Glitzer-Tattoos. Eine Hüpfburg diente als Magnet für die bewegungshungrigen kleinen Gäste, fürs leibliche Wohl sorgten Getränke- und Imbisstand, sowie ein Küchenbuffet. Allem setzte der strahlend blaue Himmel das „Sahnehäubchen“ auf.

Bürgermeister Sebastian Seidel erinnerte in seinem Grußwort an die Gründungsväter des Vereins. Hubert Hülsmann, Paul Averbeck und Theo Münstermann hatten den Spielmannzug im September 1964 aus der Taufe gehoben. Anfangs der Freiwilligen Feuerwehr zugehörig, habe der Verein 1977 den jetzigen Namen bekommen. Seidel lobte die Jugendarbeit und freute sich darüber, dass sich die „Alten Kameraden“ dem Spielmannzug immer noch stark verbunden fühlen. Es zeige sich immer wieder: Musik verbindet Menschen. Martin Luther habe einmal gesagt „Wer sich die Musik erkiest, der hat ein himmlisch Werk gewonnen“. Eine Aussage, wie sie nicht treffender als Überschrift über der Geburtstagsfeier hätte stehen können. Ein Präsent gab‘s zum Abschluss für die Gastvereine. Eine Flasche „Roten“ aus der Brennerei Gerbermann symbolisierte noch einmal die „Schnapszahl“ 55, Anlass der Feier.

Ehrenmitglied Michael Schulte hatte ein Foto von einem Tambourmajor der Freiweilligen Feuerwehr Alverskirchen aus dem Jahr 1936 gefunden und überreicht es dem Vorsitzenden Ludger Kemker. Den historischen Tambourstab hatte der Mann auf dem Foto in der Hand.

Ehrenmitglied Michael Schulte hatte ein Foto von einem Tambourmajor der Freiweilligen Feuerwehr Alverskirchen aus dem Jahr 1936 gefunden und überreicht es dem Vorsitzenden Ludger Kemker. Den historischen Tambourstab hatte der Mann auf dem Foto in der Hand. Foto: Günther Wehmeyer

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