Pfarrkirche St. Magnus: Bezirksregierung übergibt Bescheide
Fördermittel für die Kirchen-Sanierung

Everswinkel -

Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat am gestrigen Freitag zwei Förderbescheide für die Sanierung der Everswinkeler Pfarrkirche St. Magnus übergeben. Damit erfolgt ein beachtlicher Zuschuss für die anstehenden Maßnahmen an der Kirche sowie der Orgel.

Samstag, 12.10.2019, 06:11 Uhr aktualisiert: 12.10.2019, 06:20 Uhr
Zwei Förderbescheide übergeben: Regierungspräsidentin Dorothee Feller mit Heinz Kemker, Werner Schniedermann und Matthias Witte von der Kirchengemeinde St. Magnus-St. Agatha (v.l.).
Zwei Förderbescheide übergeben: Regierungspräsidentin Dorothee Feller mit Heinz Kemker, Werner Schniedermann und Matthias Witte von der Kirchengemeinde St. Magnus-St. Agatha (v.l.). Foto: Bezirksregierung Münster

Die Förderbescheide haben ein Gesamtvolumen von 194 000 Euro. Heinz Kemker , stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands, Werner Schniedermann , Leiter des Projektausschusses Kirchenrenovierung, und Matthias Witte vom Kirchenvorstand nahmen in Münster die erfreulichen Dokumente entgegen, teilt die Bezirkregierung in einer Presseinformation mit.

Mit Fördermitteln in Höhe von 170 000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII des Bundes wird im historischen Teil der Kirche der Putz gesichert. Zusätzlich sollen die Oberflächen im Wandbereich geschützt und nachgebessert werden. Die Gewölbemalerei, Steinfiguren und Kunstobjekte im Kirchenraum sowie das Sakramentshaus sollen gereinigt und konserviert werden. Die Gesamtkosten der Sanierungsarbeiten in der Pfarrkirche belaufen sich auf 922 000 Euro

In die Restaurierung der Orgel in der Pfarrkirche fließen Fördermittel in Höhe von 24 000 Euro. Die historische Orgel wurde 1883 von der Firma Fleiter erbaut und soll jetzt gereinigt und nachintoniert. Zudem gilt es, die Bälge und Windläden der Orgel zu restaurieren. Die Gesamtkosten der Orgel-Restaurierung werden mit 48 000 Euro veranschlagt.

Bei der Pfarrkirche handelt es sich um eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche. Erhalten ist auch ein romanischer Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert. Innerhalb der Kirche ist besonders die Deckenmalerei aus dem 16. Jahrhundert sowie das gotische Sakramentshaus hervorzuheben, heißt es seitens der Bezirksregierung.

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