Neues aus der Wirtschaft
„Hockenbecker Ringelschwein“ künftig bei Strohbücker

Everswinkel/Alverskirchen -

Das Gute liegt bekanntlich meist sehr nah. Das gilt nicht nur für Ausflugsziele, sondern auch für regionale Produkte. Wenn die Kunden von der kommenden Woche an vor der Fleischtheke im Edeka-Markt Strohbücker stehen, werden ihnen dort zunächst neue Werbeaufsteller und dann neue Produkte in der Kühltheke ins Auge stechen. Der Hof Schulze Hockenbeck aus Alverskirchen beliefert den Markt nämlich jetzt mit dem Fleisch seiner „Hockenbecker Ringelschweine“.

Samstag, 09.11.2019, 07:22 Uhr aktualisiert: 15.11.2019, 17:50 Uhr
Schweinefleisch vom Hof Schulze Hockenbeck aus Alverskirchen gibt‘s künftig an der Fleischtheke des Edeka-Marktes Strohbücker in Everswinkel. Auf die Zusammenarbeit freuen sich Leonard Schulze Hockenbeck mit Freundin Annika Banken, Frank Strohbücker, Richard Wernery und Patrick Koll (v.l.).
Schweinefleisch vom Hof Schulze Hockenbeck aus Alverskirchen gibt‘s künftig an der Fleischtheke des Edeka-Marktes Strohbücker in Everswinkel. Auf die Zusammenarbeit freuen sich Leonard Schulze Hockenbeck mit Freundin Annika Banken, Frank Strohbücker, Richard Wernery und Patrick Koll (v.l.). Foto: Klaus Meyer

Das Motto dabei: „Iss von hier!“. Leonard Schulze Hockenbeck und Richard Wernery, seines Zeichens nicht nur Alverskirchener Schützenkönig von 2017, sondern auch Metzgermeister im Strohbücker-Markt, hatten praktisch gleichzeitig die Idee zu dieser Direkt-vor-Ort-Vermarktung.

50 Sauen und 500 Mastschweine leben derzeit auf dem Hof. Sie wurden dort geboren und sie werden dort aufgezogen, erzählt Leonard Schulze Hockenbeck, der den Hof gemeinsam mit seinem Onkel Alwin bewirtschaftet und von Freundin Annika Banken unterstützt wird. „Den Tieren geht es gut bei uns.“ Das oft übliche Schwänzestutzen bei Schweinen gibt es auf dem Hockenbeck‘schen Hof schon seit mehr als zehn Jahren nicht mehr – ein Indikator fürs Tierwohl. Das Futter für die „Hockenbecker Ringelschweine“ wächst auf eigenen hofnahen Feldern, und die Schlachtung bei Wilhelm Holwitt in Milte ermöglicht einen kurzen und schonenden Transportweg der Tiere.

Regionale Produkte erfahren eine wachsende Nachfrage, berichtet Markt-Chef Frank Strohbücker, der auch auf die Rasting-Politik beim Fleisch verweist: Man kennt die Bauern, ihre Familien und Höfe und pflegt eine langjährige Partnerschaft. Mit der Belieferung durch Produzenten aus der Umgebung wie jetzt mit dem Hof Schulze Hockenbeck gehe man noch einen Schritt weiter. Nachhaltige Aufzucht, kurze Wege, gesicherte Qualität. „Wir kennen unseren Bauern und unser Schwein, wo es herkommt“, ergänzt Metzgermeister Wernery. Der freut sich schon auf die Lieferung. Ab Dienstag geht‘s los. „Wir machen alles, was aus einem halben Schwein zu machen ist. Das komplette Sortiment wird abgedeckt.“

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