Sternsinger-Aktion in Everswinkel
Unterwegs im Zeichen des Friedens

Everswinkel -

Die Sternsinger sind ganz schön stolz, denn das Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen. Zwei Tage lang waren 65 Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis 18 Jahren sowie viele jugendliche und erwachsene Begleiter im Vitus-Dorf und den Bauerschaften unterwegs zu den Menschen.

Dienstag, 07.01.2020, 07:29 Uhr aktualisiert: 07.01.2020, 18:10 Uhr
Gut gelaunt waren in Everswinkel 65 Sternsinger an zwei Tagen unterwegs.
Gut gelaunt waren in Everswinkel 65 Sternsinger an zwei Tagen unterwegs.

Viele Male hatten sie unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ ihre Texte gesprochen und „20*C+M+B+20“, Christus Mansionem Benedicat, über zahlreiche Türen geschrieben. Am Ende kamen rund 8 000 Euro bei ihrer Aktion im Gemeindeteil St. Magnus in Everswinkel zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind.

Auftakt der Sternsingeraktion war zuvor ein Vorbereitungsnachmittag gewesen. Hier waren die Kinder und Jugendlichen über die Inhalte der diesjährigen Sternsinger-Aktion informiert worden, und sie hatten an verschiedenen interaktiven Stationen mehr über das Beispielland Libanon erfahren können. Am Freitag ging es dann zunächst mit den ehrenamtlichen Fahrern in die Bauerschaften, bevor die Gruppen auch die Familien im Dorf besuchten. Am Samstag wurde die Aktion weitergeführt und endete mit dem Abschlussgottesdienst in der St. Magnus-Kirche. Dort ging eine gelungene Aktion mit dem Lied „Frieden für die Kinder“, das die Sternsinger für die Gemeinde sangen, zu Ende.

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an der mittlerweile 62. Aktion des Dreikönigssingens. Gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – machten die Sternsinger parallel überall in ganz Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Frieden gerade für Kinder und Jugendliche überall auf der Welt ist. „Bei Kriegen und Konflikten sind es vor allem die Jüngsten, die unter den Auswirkungen besonders leiden“, heißt es seitens der Kirchengemeinde.

„Die Sternsinger zeigten mit ihrem Einsatz auch, dass jeder zu einem friedlichen Miteinander in seinem Umfeld beitragen kann. Ein respektvoller und unvoreingenommener Umgang miteinander macht auch eine Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen möglich.“

Das Bild zeigt Theo, Vincent und Jan beim Besuch einer Familie in der Bauerschaft.

Das Bild zeigt Theo, Vincent und Jan beim Besuch einer Familie in der Bauerschaft.

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