Räumung der St.-Magnus-Kirche
Erster Vorstoß in den Bodenbereich

Everswinkel -

Die Baustellen-Phase in der St.-Magnus-Kirche ist angebrochen. Nach dem letzten Gottesdienst wird der Innenraum des Gotteshauses nun weitgehend ausgeräumt. Andere Elemente, die in der Kirche verbleiben müssen, werden gegen Staub und Beschädigungen geschützt. Am Mittwochabend steht die Kirche noch einmal der Öffentlichkeit offen für ein gemeinsames Singen.

Mittwoch, 15.01.2020, 07:54 Uhr aktualisiert: 16.01.2020, 09:58 Uhr
Mit dem Pressluftbohrer wurden erste Bodenstellen in der St. Magnus-Kirche geöffnet.
Mit dem Pressluftbohrer wurden erste Bodenstellen in der St. Magnus-Kirche geöffnet. Foto: Günther Wehmeyer

Der Innenraum der Pfarrkirche St. Magnus in Everswinkel nimmt allmählich den Charakter einer Baustelle an. Während Orgel und Altar mit einer Hülle gegen den Staub geschützt werden, sind bereits Pressluftbohrer zur Freilegung einiger Bodenstellen im Einsatz. „Wir haben einige Bereiche ausgewählt, um zu sehen, was uns darunter erwartet“, erläutert Architektin Monika Göddeker vom Architekturbüro Hülsmann diese ersten Maßnahmen.

Einzelne Elemente wie der Altar oder die Orgel werden mit Planen abgedeckt.
Einzelne Elemente wie der Altar oder die Orgel werden mit Planen abgedeckt.

Zudem wurde am Montagvormittag damit begonnen, die Kirchenbänke auszubauen. „Die Bänke werden von der Firma Brandmann in Telgte aufgearbeitet und für die Zeit der Baumaßnahme dort gelagert“, berichtet Bernd Henrichs in seiner Funktion als Mitglied des Projektausschusses. Am heutigen Mittwoch darf die Pfarr-Kirche noch einmal von Jedermann betreten werden. Denn um 19.30 Uhr beginnt dort unter dem Motto „St. Magnus singt“ ein offenes Singen von weihnachtlichen Liedern unter der Leitung von Kirchenmusiker Thomas Kraß. „Alle die Spaß am Singen haben und die Akustik und das Raumgefühl in der ausgeräumten Kirche erleben möchten, sind herzlich eingeladen“, heißt es in der Einladung der Veranstalter.

Die Kirchenbänke werden demontiert und nach Telgte gebracht.
Die Kirchenbänke werden demontiert und nach Telgte gebracht.

 

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