Tauferinnerungs-Gottesdienst
Kontakt zu anderen Familien geknüpft

Alverskirchen -

Die Katholische Kirchengemeinde hatte einmal mehr zu einem Tauferinnerungs-Gottesdienst eingeladen. Junge Eltern fanden sich dazu in der St. Agatha-Kirche zusammen. Zudem wurden im Laufe des Nachmittags verschiedene Angebote vorgestellt.

Mittwoch, 05.02.2020, 05:02 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 05:20 Uhr
Zum Tauferinnerungsgottesdienst in der St.-Agatha-Kirche und zum gemeinsamen Spielen im Pfarrheim trafen sich die Eltern mit ihren Kindern.
Zum Tauferinnerungsgottesdienst in der St.-Agatha-Kirche und zum gemeinsamen Spielen im Pfarrheim trafen sich die Eltern mit ihren Kindern. Foto: Kirchengemeinde

„Ich bin getauft?“ – angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen in unserem Land, wie beispielsweise der zunehmenden Auflösung kirchlicher Milieus, bekommt diese Aussage einen neuen Klang, schreibt die Kirchengemeinde. Mehr als 160 000 Kinder werden jährlich in Deutschland durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen. Zwar liegt innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland die Taufquote relativ stabil bei circa 75 Prozent, die absolute Zahl getaufter Kinder ist deutschlandweit jedoch rückläufig. Auch relativ gesehen zur Gesamtbevölkerung nimmt die Anzahl der Getauften ab.

In der St. Magnus/St. Agatha-Kirchengemeinde wurden im vergangen Jahr 48 Kinder getauft. Im Jahr zuvor lag die Zahl der Taufen bei 35 Jungen und Mädchen.

„Mit der Taufe hat für die Täuflinge alles angefangen. Durch die Taufe gehören sie zur großen Gemeinschaft aller Christen. Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament durch das ein Mensch in die Glaubensgemeinschaft der Christen aufgenommen wird“, dies erwähnte Diakon Hubert Wernsmann beim Tauferinnerungs-Gottesdienst in der St. Agatha Kirche.

Viele junge Familien mit ihren Kindern feierten den Tauferinnerungs-Gottesdienst. Eingeladen hatte der Sachausschuss „Menschenwege im Alltag“ des Pfarreirates. Nach dem besinnlichen Gottesdienst, der Segnung der Kinder sowie der religiösen Andenken in der Kirche versammelten sich die Familien im Pfarrheim. „Wir haben unser Kind bewusst taufen lassen, weil es diese Tradition in unserer Familie gibt. Der Glaube wird so von Generation zu Generation weitergegeben. Aufgrund der Taufe sind wir verantwortlich für die christliche Erziehung unseres Kindes“, sagte ein junger Familienvater.

Der Sachausschuss stellte im Verlauf des Nachmittags die verschiedenen Angebote und Gruppen für junge Familien vor. Die Teilnehmer konnten aber auch ihre eigenen Erwartungen und Wünsche an die Kirchengemeinde vortragen. „Wir haben uns über die Einladung zum Tauferinnerungs-Gottesdienst sehr gefreut, gemeinsam konnten wir uns an die Taufe unseres ersten Kindes erinnern und im Anschluss viele Kontakt zu anderen Familien in der Gemeinde knüpfen. Ein rundum gelungener Nachmittag“, sagte eine junge Mutter.

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