Jugend-Werkstatt zum Entwicklungskonzept
Jugend diskutiert Gemeinde-Zukunft

Everswinkel -

Das Gemeindeentwicklungskonzept widmete erneut eine Veranstaltung ausdrücklich den Jugendlichen in der Gemeinde Everswinkel. Insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Waldorfschule, beziehungsweise der 10. Klasse der Verbundschule trafen sich jüngst im Haus der Generationen zur „Jugend-Werkstatt“.

Donnerstag, 06.02.2020, 07:45 Uhr aktualisiert: 06.02.2020, 15:56 Uhr
Jugendwerkstatt Zukunftsvisionen 2030: In interessanten Beiträgen artikulieren die Jugendlichen ihre persönlichen Anliegen und thematisieren gleichzeitig ganz selbstverständlich Fragen der Energieversorgung, der Rentabilität oder des Nutzens für die Allgemeinheit.
Jugendwerkstatt Zukunftsvisionen 2030: In interessanten Beiträgen artikulieren die Jugendlichen ihre persönlichen Anliegen und thematisieren gleichzeitig ganz selbstverständlich Fragen der Energieversorgung, der Rentabilität oder des Nutzens für die Allgemeinheit. Foto: Gemeinde

Nachdem sie sich in sieben gemischte Gruppen aufgeteilt hatten, wurde auch von den Schülern zunächst der Ist-Zustand der Gemeinde kritisch unter die Lupe genommen. Danach ging jede Gruppe daran, mit viel Fantasie Vorstellungen für ein Everswinkel im Jahr 2030 zu entwickeln. In einem nächsten Schritt wurden diese Ideen visualisiert oder auf andere Weise für die übrigen Gruppen erlebbar gemacht.

Wie schon bei den Erwachsenen sind Busverbindungen ein Thema – insbesondere die Nord-Süd-Verbindung zwischen Sendenhorst und Telgte. Gleich zwei Gruppen führten dazu Interviews in ihren Schulen und auf der Straße. Eine dritte Gruppe beschäftigte sich mit einer möglichen Lösung des Problems und stellte in der abschließenden Präsentationsrunde ein Startup-Unternehmen vor: eine Art Bürger AG, die einen TEO-Solarbus auf der Linie Ostbevern-Telgte-Everswinkel-Sendenhorst betreibt. Auch die Rentabilität hatte die Gruppe dabei im Blick. Bei maximaler öffentlicher Förderung machen die geringen laufenden (Energie-)Kosten das Unternehmen wirtschaftlich.

Zwei Gruppen beschäftigten sich mit dem Thema Freizeit. Die eine entwickelte ein Konzept für einen Treffpunkt für Jugendliche am Skaterplatz: mit Grillplatz, Bänken, Tischen, einem Volleyballfeld und – da die Sommer immer heißer werden – einer Bademöglichkeit.

Die andere Gruppe sieht die Zukunft der Gastronomie in Everswinkel in ihrem Konzept „All in All“: ein Ort, an dem für alle Nutzergruppen von der Kegelbahn über Räume für Hochzeitsgesellschaften bis hin zur Chilling-Zone mit Bar und Disco alles unter einem Dach möglich ist.

Eine weitere Gruppe entwarf einen Spielplatz mit sicheren Spielgeräten, weil sie sich in einem Everswinkel 2030 gute Spielmöglichkeiten für ihre eigenen Kinder wünschen.

Und die letzte Arbeitsgruppe setzte auf einen energieautarken Supermarkt mit regionalen Produkten, den sie im Süden Everswinkels verortete.

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