Wochenendfahrt der Messdienergemeinschaft St. Agatha
Ministranten stellen fest: „Bielefeld gibt es – und wie“

Alverskirchen -

Die Messdienergemeinschaft St. Agatha Alverskirchen stellt im Rahmen einer Wochenendfahrt fest, dass es Bielefeld doch gibt. Die ostwestfälische Stadt war Ziel einer gemeinsamen Tour zusammen mit Pfarrer Thomas.

Mittwoch, 12.02.2020, 07:21 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 07:30 Uhr
Messdienerinnen und Messdiener der Messdienergemeinschaft St. Agatha Alverskirchen gemeinsam mit Pfarrer Thomas vor der Bielefelder Sparrenburg.
Messdienerinnen und Messdiener der Messdienergemeinschaft St. Agatha Alverskirchen gemeinsam mit Pfarrer Thomas vor der Bielefelder Sparrenburg.

„Bielefeld gibt es doch gar nicht.“ Diese oder andere Sätzen waren es, die man zu Beginn der Wochenendfahrt der Messdienergemeinschaft St. Agatha Alverskirchen immer wieder hörte. Spätestens bei der Abreise waren die rund 45 Ministranten und Pfarrer Thomas überzeugt: „Bielefeld gibt es – und wie.“ Nach einem gemeinsamen Abendessen im Jugendgästehaus „Horeb“ im Stadtteil Bethel waren alle Teilnehmer am Freitag zu einem Quizabend in den Gruppenraum eingeladen. Beim Spiel „1,2 oder 3“ konnten alle Ministranten ihr Wissen über Alverskirchen, Europa und die Welt unter Beweis stellen.

Nach dem gemeinsamen Morgenimpuls machte sich die Gruppe auf, um sich über die Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel (kurz Bethel) zu informieren. In Bethel, eine diakonische Einrichtung, werden jährlich rund 200 000 Menschen mit Behinderung, psychischen Beeinträchtigungen, Epilepsie, alte, pflegebedürftige und kranke Menschen, Jugendliche mit sozialen Problemen und wohnungslose Menschen betreut.

In zwei Gruppen wurden die Teilnehmer von Mitarbeitern auf dem Gelände herumgeführt, besuchten die historische Sammlung, probierten Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen aus, erhielten Informationen über Friedrich von Bodelschwingh und über die vielfältigen Angebote und Möglichkeiten. Dieser Programmpunkt beeindruckte die Kinder und Jugendlichen sehr und lud alle zum Nachdenken über Inklusion, Selbstbestimmung und Teilhabe ein.

Nach einer ausgiebigen Stadterkundung in Kleingruppen stand am Nachmittag eine Rallye auf der Bielefelder Sparrenburg an. Auf der restaurierten Festungsanlage, welche auf dem 180 Meter hohen Sparrenberg im Teutoburger Wald liegt und heute als Wahrzeichen Bielefelds gilt, gab es für die Ministranten viel zu entdecken und zu erfahren. Nach dem gemeinsamen Abendessen im Jugendgästehaus machte sich die gesamte Gruppe noch einmal mit Bus und Bahn auf den Weg, um den Abend auf der Oetker-Eisbahn zu verbringen.

Nach einem Morgenimpuls, einem ausgiebigen Frühstück und dem Packen feierte die Messdienergemeinschaft zum Abschluss in der nahe gelegenen Jodokus-Kirche die sonntägliche Eucharistiefeier, bei der der Bielefelder Pfarrer die Ministranten freundlich begrüßte und sich über die Mitgestaltung des Gottesdienstes freute. Zum Schutz vor Halskrankheiten wurden allen Messdienerinnen und Messdienern nach dem Gottesdienst traditionell am Sonntag rund um den Gedenktag des Heiligen Blasius am 3. Februar der Blasiussegen gespendet.

Die ersten Überlegungen für ein Ziel für die nächste Wochenendfahrt der Messdienergemeinschaft wurden bereits auf der Hin- und Rückfahrt im Bus vorgenommen. Alle Messdienerinnen und Messdiener dürfen schon jetzt gespannt sein. Der Termin steht schon: 29. bis 31. Januar 2021

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