Kolping-Theater: Kartenverkauf beginnt
Es wird gruselig im „Spöökhuus“

Everswinkel -

Die Spielschar der Kolpingsfamilie zieht um. „Dat Spöökhuus“ ist das neue Domizil für die Laiendarsteller, und die „Wohnungseinweihung“ wird am 14. März gefeiert. Dann steht die Premiere des neuen plattdeutschen Stücks in der Festhalle an. Ab Montag beginnt der Kartenvorverkauf.

Donnerstag, 13.02.2020, 09:26 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 16:02 Uhr
Die Kolping-Spielschar fiebert der Premiere des neuen Stücks entgegen – in einem Monat ist es soweit. Ab Montag beginnt der Kartenverkauf. Das Bild zeigt Charly Hillebrand, Mechtild Hagenkötter, Erich Heitmann, Johannes Rieping, Bernhard Stumpe, Philipp Sasse, Britta Becker, Günter Glose, Katja Becker und Brigitte Serries (v.l.) von der Spielschar.
Die Kolping-Spielschar fiebert der Premiere des neuen Stücks entgegen – in einem Monat ist es soweit. Ab Montag beginnt der Kartenverkauf. Das Bild zeigt Charly Hillebrand, Mechtild Hagenkötter, Erich Heitmann, Johannes Rieping, Bernhard Stumpe, Philipp Sasse, Britta Becker, Günter Glose, Katja Becker und Brigitte Serries (v.l.) von der Spielschar. Foto: Kolping-Spielschar

Gustav, der Polizist und Lieschen, die Putzfrau kommen in ein schon lange nicht mehr bewohntes Haus. „Kiek äs“, sagt Gustav „wenn dat würklick so wat äs Gespenster un Spöökerie gieben dei, dann harren se dao al lange´nen Paragraphen giegen maakt`, dat is doch klaor! Darauf erwidert das Lieschen, „Wenn du dat sägs, Gustav“. „Dao verloat di män drup! Aower `nen Paragraphen giegen Gespenster un Spöökerie giw et nich“. „Jau, un wao et kiene Paragraphen giegen giw, dat existiert auk nich! So eenfak is dat“.

So einfach stellt sich in dem neuen Stück „Dat Spöökhuus“ der Gustav alles vor! Aber einfach ist das Lustspiel von Konrad Hansen auf jeden Fall nicht. Nicht einfach zu erklären, nicht einfach für die Bühnenbauer und auch für die Schauspieler nicht. Aber es lohnt sich für die Kolpingspielschar in jeglicher Hinsicht. Es macht den Laien zusehens immer mehr Spaß, die Rollen mit Leben zu füllen und sie authentisch auf die Bühne zu bringen.

Wer einmal bei einer Aufführung gewesen ist, wird auch immer gerne wiederkommen.

Bernhard Stumpe

Für den Zuschauer wird es sich aber wohl am meisten lohnen, wenn so viel verschiedene Facetten plattdeutscher Darbietung in die Festhalle auf die Bühne gebracht werden. Da in dem Stück drei Tippelbrüder sind, die sich verstecken müssen um dann als Gespenst auf zu treten, gibt es also verschiedene Unterschlupfmöglichkeiten: Eine Wanduhr, eine Truhe und ein Schrank.

Zur Geschichte kann man sagen das es einmal um die späte Läuterung eines Obersekretär a.D. geht, die Zusammenführung zweier Pärchen, einer Erbsensuppe die Geschmacklich sehr viel durchmachen muss, ein Vogel namens Fridolin und Tippelbrüder die über ihre Existenz als Gespenster philosophieren. Aufgeführt wird das Stück in der Festhalle am Samstag, 14. März, und 21. März um 19.30 Uhr, Sonntag, 15. März, 22. März und 29. März um 15.30 Uhr. Wer sich dafür entscheidet zur Premiere am 14. März zu kommen, dem wird auch ein Gläschen Sekt gereicht.

Eintrittskarten gibt es vom kommenden Montag, 17. Februar, an ab 9 Uhr in der Vorverkaufsstelle „Spielwaren und Schreibartikel Föllen“ sowie an der Abendkasse für zehn Euro. An die Everswinkeler Initiative „Familien in Not“ geht ein Euro jeder Karte.

Neu ist dieses Jahr die Aktion „11 für 10“, also wer sie zehn Karten kauft, erhält eine Karte gratis hinzu. „So wollen wir auch Personen ansprechen, die vielleicht nicht allein zum Theater kommen würden, weil sie nicht ganz der plattdeutschen Sprache mächtig sind“, so Spielleiter Bernhard Stumpe. Was aber nicht dringend notwendig sei, um dem Handlungsstrang und den lustigen Darbietungen zu folgen. „Oft hat sich gezeigt – wer einmal bei einer Aufführung gewesen ist, wird auch immer gerne wiederkommen.“

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