Unfall auf der L 793
Fünf Verletzte und Vollsperrung der L793

Everswinkel -

Fünf Verletzte forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Freitag kurz vor 10 Uhr auf der L793 ereignete. Nach Angaben der Polizei waren beide Unfall-Fahrzeuge – ein roter Mazda mit einem 54-jährigen Münsteraner und drei Kindern im Alter von fünf bis zehn Jahren sowie ein silberner VW Passat mit einem 55-jährigen Fahrer aus Everswinkel – in Richtung Münster unterwegs. Zahlreiche Rettungskräfte wurden alarmiert.

Freitag, 21.02.2020, 15:16 Uhr aktualisiert: 23.02.2020, 20:36 Uhr
Zahlreiche Einsatzkräfte waren nach dem Unfall auf der L793 in Fahrtrichtung Münster alarmiert worden
Zahlreiche Einsatzkräfte waren nach dem Unfall auf der L793 in Fahrtrichtung Münster alarmiert worden Foto: Feuerwehr

Jenseits des Alverskirchener Abzweigs (L811) überholte der Mazda wohl eine Fahrzeug-Kolonne und krachte dann in die Fahrerseite des Passats, der nach links in einen Weg abbiegen wollte.

Die Alarmierung setzte dann zahlreiche Einsatzkräfte in Bewegung: zwei Rettungswagen aus Münster, jeweils ein RTW aus Telgte, Sendenhorst und Warendorf, zwei Notärzte (Telgte und Sendenhorst), die Löschzüge aus Everswinkel und Alverskirchen mit sechs Fahrzeugen und rund 25 Einsatzkräften sowie aufgrund der Verletztenzahl noch ein Leitender Notarzt, der als Organisationsleiter für die Rettung fungiert. Zudem war aufgrund der Notfallmeldung „eingeklemmte Person über Land“ automatisch der Rettungshubschrauber Christoph der DRF Luftrettung vom Standort Dortmund alarmiert worden.

Der Passat wurde an der Fahrerseite erwischt, der überholende Mazda landete nach dem Zusammenstoß im Graben.

Der Passat wurde an der Fahrerseite erwischt, der überholende Mazda landete nach dem Zusammenstoß im Graben. Foto: Feuerwehr

Der Passat-Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Münster gebracht, der 54-Jährige und die drei Kinder wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Ahlen gefahren, weil nur dort gerade ein Schockraum (für Erstversorgung und schnellstmöglich Diagnostik) frei war.

Die Feuerwehrkräfte unter Einsatzleitung von Jörg Welzel hatten die Sicherung der Unfallstelle, Betreuung der Unfallbeteiligten und die Bindung auslaufender Betriebsstoffe übernommen. Die Polizei sperrte die L793 für rund zweieinhalb Stunden voll, was zu einem größeren Verkehrschaos führte.

Der Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung war automatisch aufgrund der Unfallmeldung alarmiert worden, konnte dann aber wieder weiterfliegen.

Der Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung war automatisch aufgrund der Unfallmeldung alarmiert worden, konnte dann aber wieder weiterfliegen. Foto: Feuerwehr

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