Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung
Die „Nistkasten-Allee“ ist eröffnet

Everswinkel -

Die Meisen-Offensive gegen den Eichenprozessionsspinner (EPS) ist am Mittwoch weiter verstärkt worden. Mitarbeiter des Kreises setzten die Bestückung der Eichen entlang der Kreisstraße 3 zwischen Warendorf und Everswinkel bis zum Gewerbegebiet Grothues fort. Die Allee war im vergangenen Jahr durchgängig vom EPS-Befall betroffen.

Donnerstag, 05.03.2020, 10:09 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 13:10 Uhr
Die Meisen-Offensive des Kreises gegen den Eichenprozessionsspinner ist an der K3 weiter verstärkt worden
Die Meisen-Offensive des Kreises gegen den Eichenprozessionsspinner ist an der K3 weiter verstärkt worden Foto: Klaus Meyer

An jedem zweiten bis dritten Baum hängt nun einer jener in den Freckenhorster Werkstätten gefertigten und vom Kreis mit einem eingebrannten Logo versehenen Nistkästen. Allein 90 Exemplare hängen auf Everswinkeler Gebiet an den Eichen der K3. Rund 1 200 Euro wurden dafür vom Kreis investiert.

Es ist auch so etwas wie eine „Teststrecke“ für die Kreisverwaltung. Hier wird sich zeigen, ob einerseits die Ansiedlung der Meisen gelingt, und andererseits, ob die natürlichen Fressfeinde der EPS-Raupen erfolgreich ihre „Arbeit“ verrichten. „Wir werden keine Strichliste führen. Man sieht ja, ob genauso viele Raupen an den Bäumen zu finden sind“, erklärt ein Mitarbeiter der Kreisverwaltung auf WN-Anfrage. Der Kreis erhofft sich natürlich eine Reduzierung der Kosten für die EPS-Bekämpfung. In den vergangenen beiden Jahren waren es jeweils rund 100 000 Euro.

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