Diepenbrock produziert in zwei Teams
Autoschalter nutzen und Vorbestellungen helfen

Everswinkel -

Die Bäckerei Diepenbrock reagiert auf die Corona-Krise. So gibt es Änderungen in der Produktion, und bei den Hygiene-Standards geht der Betrieb auf Nummer sicher.

Mittwoch, 18.03.2020, 07:16 Uhr aktualisiert: 18.03.2020, 07:20 Uhr
Die Bäckerei Diepenbrock rüstet sich für stürmische Zeiten
Die Bäckerei Diepenbrock rüstet sich für stürmische Zeiten Foto: privat

In so einer Notstandslage wie augenblicklich zählen Bäckereien, wie Supermärkte und Apotheken zu den wichtigen Säulen der Nahversorgung. „Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst und werden ab heute die Produktion in zwei Teams aufteilen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Versorgungssicherheit langfristig stabil zu halten“, erläutert Marc Mundri das Maßnahmenpaket der Bäckerei Diepenbrock.

Natürlich werde sich durch diese Anpassung das Sortiment spürbar verändern, aber die Öffnungszeiten sollen vorerst normal bleiben. Hamsterkäufe seien auch beim Bäcker spürbar, aber wie im Supermarkt rät der Bäckermeister zur Besonnenheit beim Einkaufsverhalten. „Ein Versorgungsengpass unserer Lieferanten ist nicht absehbar, so dass wir in der Produktion von Backwaren nicht eingeschränkt sind.“ Um die Hygiene- Standards hoch zu halten, verzichtet die Bäckerei Diepenbrock im gleichen Zug auf alle Mehrwegkonzepte rund um Kaffeebecher und Brotbeutel. „Auf Anraten der Experten, werden wir bis auf Weiteres alles in Einweg verpacken, um den Kontakt zu minimieren“, erklärt Mundri. Zudem werde das Frühstücksangebot im Haus eingestellt.

Auch die Kunden könnten helfen, durch Kartenzahlung, telefonische Vorbestellung bei großen Mengen oder die Nutzung vom „Autoschalter“, um die Verweildauer im Fachgeschäft zu minimieren, so Mundri, der das Bäckerei-Team für professionelle und flexible Arbeit und den „besonnenen Umgang mit dieser schwierigen Phase“ lobt.

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