Nistkasten-Aktion des SPD-Ortsvereins
Erwartungen übertroffen

Everswinkel -

Die SPD zeigt sich nach ihrer zweiteiligen Nistkasten-Aktion äußerst zufrieden und bestätigt. Der Wille, sich für Natur, Umwelt und Klima einzusetzen, sei in der Bevölkerung deutlich erkennbar. Die Sozialdemokraten wünschen sich nun noch weitere Aktivitäten in diesem Bereich.

Mittwoch, 25.03.2020, 08:12 Uhr aktualisiert: 25.03.2020, 14:42 Uhr
Die Aktion „Nistkästen“ der SPD hat alle Erwartungen übertroffen.
Die Aktion „Nistkästen“ der SPD hat alle Erwartungen übertroffen. Foto: SPD

50 Nistkästen, ein Informationsblatt und Blumensamen hatte der SPD-Ortsverein jüngst auf dem Wochenmarkt an die interessierten Bürger gegen eine Spende abgegeben. Die Aktion fand so starke Resonanz, dass 80 Nistkästen nachbestellt worden waren (die WN berichteten). Als das Team der SPD nun bei der Neuauflage kurz vor 14 Uhr auf dem Markt ankam, standen interessierte Everswinkeler schon Schlange und warteten auf den Start.

Die ersten 30 Kästen wurden direkt aus dem Kofferraum an die Bürger weitergegeben, teilt die SPD mit. Kaum war der Stand aufgebaut, riss der Strom an weiteren Interessenten, die Niskästen erwerben wollten, nicht ab. Nach 45 Minuten waren dann die letzten Nistkästen abgegeben, und etliche Enttäuschte gingen ohne Exemplar vom Markt. „Der überwältigende Erfolg dieser Aktion mit 130 Nistkästen hat die zahlreichen Helfer sehr zufrieden und glücklich nach Hause gehen lassen lautet das Resümee. Die SPD sei sich sicher, dass diese Verteil-Aktion positive Auswirkungen auf die Flora und Fauna der Umgebung haben werde. „Uns hat es doch sehr überrascht, wie hoch das Interesse war, die gefährdeten Vögel und Insekten zu unterstützen“, bilanziert Irene Meier. „In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass die Menschen vor Ort gerne aktiv helfen möchten, damit die Umweltbedingungen und das Klima sich nicht weiter verschlech-tern“, so Dieter Ostrop und Uwe Wolf.

„Das nächste Ziel in unserem Ort sollte sein, die Bürgerinnen und Bürger für die Umgestaltung von Steingärten in naturnahe Lebensräume zu gewinnen“, wünscht sich Maria Hamann. Die Mithilfe der zahlreichen Gartenbaubetriebe, die sich bei der Beratung der Bevölkerung mit ihrem Fachwissen einbringen und tätig werden könnten, wäre dabei für alle Seiten positiv, hofft die SPD auf einen solchen Austausch. „Auch das Anlegen von Streuobstwiesen auf gemeindlichen Flächen wäre wünschenswert“, erinnert Dr. Wilfried Hamann an den von allen Parteien positiv beschiedenen Ratsantrag der SPD aus dem Herbst, zur Suche nach möglichen Flächen für die Anpflanzung von zusätzlichen Bäumen in der Gemeinde. Anlass für den Antrag sei eine wissenschaftliche Studie von 2019 gewesen, die aufzeige, dass durch die Anpflanzung von zusätzlichen Bäumen der Klimawandel und der Anstieg der Durchschnittstemperaturen reduziert werden könne. „Es gibt also noch viele Betätigungsfelder, um eine Klimakatastrophe abzuwenden, und viele Gemeindemitglieder sind offensichtlich bereit mit anzupacken. Diese Bereitschaft sollten wir positiv nutzen.“

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