Corona-Krise
Gestrandet im Gewerbegebiet: Kleiner Familienzirkus kämpft ums Überleben

Everswinkel -

Völlig unbestritten ist, dass die Einschränkungen im öffentlichen Leben ob der aktuellen Corona-Pandemie viel wirtschaftliche Not mit sich bringt. Vor allem Kleinunternehmen ohne Rücklagen bekommen diese Zeit ohne Einnahmen knallhart zu spüren. Dazu zählt auch der Zirkus Trumpf, der in Everswinkel am Boschweg gestrandet ist. Die zwölfköpfige Familie kämpft derzeit um ihre Existenz. Von Marion Bulla
Samstag, 04.04.2020, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 04.04.2020, 09:00 Uhr
Alle helfen mit: Sergio, Francesco, Manfred, Samuel, Sabrina, Silvano und Emilio Trumpf schrubben die Plane (v.l.). Francesco, Samuel und Emilio zeigen ganz nebenbei noch ihr artistisches Können
Alle helfen mit: Sergio, Francesco, Manfred, Samuel, Sabrina, Silvano und Emilio Trumpf schrubben die Plane (v.l.). Francesco, Samuel und Emilio zeigen ganz nebenbei noch ihr artistisches Können Foto: Marion Bulla
Eigentlich hatte die Saison nach der langen Winterpause gerade so richtig Fahrt aufnehmen sollen, als sie durch das Virus abrupt ausgebremst wurde. Der kleine Familienzirkus Trumpf, der bereits in der zehnten Generation geführt wird, hatte die Tour 2020 schon lange geplant. „Da gehen wir immer in Vorkasse. Wir haben Plakate drucken lassen und Kostüme genäht. Vor allem die Kinder waren voller Vorfreude“, erzählt Sabrina Trumpf. Der Saisonstart sollte Anfang März in Everswinkel sein, eine Woche später waren Vorstellungen in Telgte geplant. Auf ihrem Programm stehen Seiltanzen, Jonglage, Artistik, eine Feuerspucker-Nummer und natürlich Clownerie. Auch die ganz jungen Besucher kommen auf ihre Kosten.
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