Gottesdienst in der evangelischen Kirche
Platzzahl ist begrenzt

Everswinkel -

Gute Nachrichten auch für die evangelischen Christen. Sie können - unter strengen Auflagen - ab dem 17. Mai wieder Gottesdienst in der Johanneskirche feiern.

Mittwoch, 06.05.2020, 11:42 Uhr aktualisiert: 07.05.2020, 17:28 Uhr
Am Sonntag, 17. Mai, startet auch in der evangelischen Johanneskirche wieder der Gottesdienst.
Am Sonntag, 17. Mai, startet auch in der evangelischen Johanneskirche wieder der Gottesdienst. Foto: Günter Wehmeyer

Ab Sonntag, 17. Mai, gibt es wieder Gottesdienste in der evangelischen Johanneskirche am Pattkamp in Everswinkel. Beginn der Sonntagsgottesdienste ist wie immer um 9.30 Uhr. „Es tut gut, dass wir wieder gemeinsam als Gemeinde unter den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zusammen Gottesdienst feiern können“, zeigt sich Pfarrer Stefan Döhner zufrieden. „Wir haben ein Schutzkonzept erarbeitet, mit dem wir Infektionen bei uns im Kirchenraum verhindern können.“

Grundlage für das Schutzkonzept seien die die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erarbeiteten Eckpunkte, die mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmt wurden. Aus diesen Eckpunkten hat die Evangelische Kirchengemeinde Everswinkel-Freckenhorst konkrete Regeln erarbeitet, die bei den Gottesdiensten Anwendung finden müssen.

Um die gebotenen Abstände von eineinhalb bis zwei Metern zwischen den Personen sicherzustellen, wurden die Sitzplätze markiert. Wer zu einem Hausstand gehört, darf näher zusammenrücken. Die Empore darf dabei nicht genutzt werden. Die Anzahl der Personen die am Gottesdienst teilnehmen dürfen, ist deshalb auf 30 begrenzt. Die Plätze werden vom Küster zugewiesen. Beim Betreten und Verlassen der Kirche sollen die Besucher auf die entsprechenden Abstände achten.

Alle Personen müssen sich vor der Kirchentür die Hände desinfizieren. Dazu wird Desinfektionsmittel bereitgestellt. Um ggf. Infektionsketten nachhalten zu können, werden die Gottesdienstbesucher in eine Liste eingetragen. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ist für die Teilnahme am Gottesdienst vorgeschrieben. Wegen des erhöhten Infektionsrisikos beim Singen werden nur die ersten Strophen der Lieder von der Organistin angespielt. Die Lieder werden von der Gemeinde nicht gesungen.

Bei der Feier des Heiligen Abendmahls werden Traubensaft und Oblate nicht ausgeteilt. Der Pfarrer wird lediglich die Einsetzungsworte sprechen. Die Kollekten sowohl für die landeskirchlichen Zwecke als auch für die Diakonie der eigenen Gemeinde werden getrennt am Ausgang gesammelt.

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