Spenden übergeben
Masken-Aktion hilft doppelt

Everswinkel -

2680 Euro kamen in den vergangenen Wochen zusammen, die jetzt hälftig an die Vereine „Familien in Not“ und die Flüchtlings-Initiative Everswinkel verteilt wurden.

Montag, 29.06.2020, 07:25 Uhr
Freude über den beachtlichen Erlös und die Spenden aus der Masken-Nähaktion (v. l.) bei Susanne Müller (Flüchtlings-Initiative), Nsrin Shekho, Bürgermeister Sebastian Seidel, Chirhat Rstom, Christa Leuer (Aktion „Familien in Not“), Najeia Shekho, Arwa Masrieh, Carmen Günnewig (Integrationsbeauftragte der Gemeinde Everswinkel) und Pia Eggert (Wirtschaftsförderin der Gemeinde Everswinkel); das Foto entstand unmittelbar vor dem neuerlichen Lockdown.
Freude über den beachtlichen Erlös und die Spenden aus der Masken-Nähaktion (v. l.) bei Susanne Müller (Flüchtlings-Initiative), Nsrin Shekho, Bürgermeister Sebastian Seidel, Chirhat Rstom, Christa Leuer (Aktion „Familien in Not“), Najeia Shekho, Arwa Masrieh, Carmen Günnewig (Integrationsbeauftragte der Gemeinde Everswinkel) und Pia Eggert (Wirtschaftsförderin der Gemeinde Everswinkel); das Foto entstand unmittelbar vor dem neuerlichen Lockdown. Foto: privat

Die ersten 100 selbst genähten Mund-Nase-Masken für das Haus St. Vitus waren eine Spende seitens der Gemeinde.

Die zahlreichen folgenden konnten anschließend von den Menschen in Everswinkel gegen eine Spende von fünf Euro pro Exemplar in den Geschäften „Schreib- und Spielwaren Föllen“ und „Lebensstil“ sowie an der Alverskirchener Tankstelle Schürkötter und Bleckmann erworben werden (die WN berichteten).

Kürzlich nun fand die beispielhafte Initiative einiger geflüchteter Menschen aus dem Nahen Osten, die in der Vitus-Gemeinde eine neue Heimat gefunden haben, einen vorläufigen Schlusspunkt. Bei einem gemeinsamen Termin übergaben sie die eingenommenen Spendengelder wie geplant an die Initiative „Familien in Not“ und die Flüchtlings-Initiative Everswinkel.

Bemerkenswerte 2 680 Euro waren insgesamt zusammengekommen, so dass beiden genannten Organisationen jeweils 1 340 Euro ausgehändigt werden konnten.

Der Dank von Bürgermeister Sebastian Seidel sowie von Christa Leuer für die Initiative „Familien in Not“ und Susanne Müller für die Flüchtlings-Initiative fiel entsprechend herzlich aus. Er galt allerdings nicht nur den drei fleißigen Initiatoren der Aktion, sondern auch allen Mitmenschen, die mit dem Erwerb der Masken für das bemerkenswerte Ergebnis gesorgt hatten.

Als kleine äußere Anerkennung übergab Carmen Günnewig bunte Blumengrüße der Gemeinde an den Schneider Chirhat Rstom sowie seine „Kolleginnen“ Shekho Najeia und Arwa Masrieh.

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