Digitalpakt Schule
70 000 Euro mehr

Everswinkel -

Auch die Schulen in Everswinkel profitieren vom Digitalpakt Schule des Landes NRW.

Sonntag, 05.07.2020, 13:07 Uhr aktualisiert: 06.07.2020, 16:03 Uhr
Auch die Everswinkeler Verbundschule profitiert vom Digitalpakt Schule des Landes.
Auch die Everswinkeler Verbundschule profitiert vom Digitalpakt Schule des Landes. Foto: Klaus Meyer

„Das Geld ist da - die Zeit in den Sommerferien muss jetzt sinnvoll genutzt werden“. Das ist der Standpunkt der SPD-Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass . Durch den zweiten Nachtragshaushalt des Bundes wird den Ländern insgesamt eine Milliarde Euro mehr für den Digitalpakt Schule bereitgestellt. NRW erhält davon insgesamt rund 210 Mio. Euro zusätzlich.

Die Hälfte der Mittel sind für die digitale Sofortausstattung der Schulen vorgesehen. Das ist bereits Mitte Mai so verabredet worden. Das Land wird diese Mittel um 55 Millionen Euro aufstocken. Damit stehen insgesamt 160 Millionen Euro für die digitale Ausstattung zur Verfügung. Den Antrag der SPD-Fraktion im Landtag NRW, die Mittel zu verdoppeln, hatten CDU und FDP in der vergangenen Woche abgelehnt.

Nun soll das Geld laut Ministerpräsident Armin Laschet schnellstmöglich ausgegeben werden. Damit würden der Gemeinde Everswinkel etwa 70 000 Euro zusätzlich zur Verfügung stehen, davon rund 44 000 Euro für die Beschaffung von digitalen Endgeräten. Zudem soll der Trägerverein der örtlichen Waldorfschule gut 27 000 Euro erhalten.

Die SPD-Fraktion im Landtag NRW fordert, die Sommerferien dafür zu nutzen, an den Schulen für die nötige Ausstattung zu sorgen. Um kurzfristig handlungsfähig zu sein, sollte die Landesregierung dazu auf die bisherigen Landesrichtlinien zum Digitalpakt zurückgreifen.

Hierzu erklärt die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass: „Die SPD hat die Mittel auf Bundesebene in Rekordzeit bereitgestellt. Jetzt ist die Landesregierung mit der Umsetzung am Zuge. Die Schülerinnen und Schüler brauchen schnell die Möglichkeit zum Digitalen Lernen, und die Kommunen brauchen jetzt Planungssicherheit, um die Mittel noch dieses Jahr zu verausgaben. Dabei sollten die bereits vorhanden Budgets unbürokratisch aufgestockt werden. Unabhängig davon gilt für uns: Digitale Endgeräte gehören zu den Lernmitteln des 21. Jahrhunderts. Deshalb sollten sie auch in den Bereich der Lernmittelfreiheit fallen.“

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