Bürgermeisterkandidat Philipper im Austausch mit Gewerbeverein
Weitere Attraktionen wünschenswert

Sassenberg -

Zu einem gemeinsamen Meinungsaustausch trafen sich Bürgermeisterkandidat Johannes Philipper und der Vorsitzende des Gewerbevereins Sassenberg, Markku Esterhues. Dabei ging es um die aktuelle Lage im Sassenberger Einzelhandel wie auch um die Chancen, den Allerheiligenmarkt durchführen zu können. Darüber hinaus wurde der Wunsch nach weiteren attraktiven Veranstaltungen diskutiert.

Mittwoch, 08.07.2020, 08:10 Uhr
Tauschten sich zu den Themen Einzelhandel, Allerheiligenmarkt und dem Angebot an Veranstaltungen aus: Bürgermeisterkandidat Johannes Philipper (l.) und Gewerbevereins-Chef Markku Esterhues.
Tauschten sich zu den Themen Einzelhandel, Allerheiligenmarkt und dem Angebot an Veranstaltungen aus: Bürgermeisterkandidat Johannes Philipper (l.) und Gewerbevereins-Chef Markku Esterhues. Foto: privat

„Im Handwerk und im Fahrradhandel hat die Corona-Krise kaum Spuren hinterlassen, dafür in der Gastronomie und bei Kosmetik- und Friseurstudios umso mehr“, zeigte Esterhues in dem Gespräch auf. „Eine Möglichkeit zu helfen wäre die Einführung eines Stadtgutscheins, den die Stadt zumindest in diesem Jahr bezuschussen könnte“, erklärte Philipper . Solche Stadtgutscheine gebe es bereits in vielen Städten im Münsterland wie Ahaus, Gronau oder Steinfurt. Während der Corona-Krise hätten einige Städte die Gutscheine mit bis zu 25 Prozent bezuschusst.

Zudem sprachen beide auch über den diesjährigen Allerheilgenmarkt. „Ob der Allerheilgenmarkt dieses Jahr stattfinden kann, ist noch völlig offen“, schließlich könnten bis zum 31. Oktober keinerlei Großveranstaltungen stattfinden, gab Esterhues zu bedenken. Philipper würde sich bei einem etwaigen Ausfall der Veranstaltung dafür einsetzen, an dem Wochenende zumindest einen verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen, sofern die Gewerkschaften diesen mittragen würden, heißt es in einer Presseinformation des Bürgermeisterkandidaten. Mit Blick auf die Zukunft des Allerheiligenmarktes habe Esterhues auf die Probleme bei der Stromversorgung hingewiesen. „Wir könnten deutlich mehr Ständen und Fahrgeschäften einen Platz geben, wenn die entsprechende Versorgung mit Strom gewährleistet werden könnte.“

Eine Möglichkeit zu helfen wäre die Einführung eines Stadtgutscheins, den die Stadt zumindest in diesem Jahr bezuschussen könnte.

Johannes Philipper

Philipper sieht hier eine Chance im geplanten Aufbau von E-Ladesäulen. Für deren Errichtung müssten ohnehin die Stromleitungen angepasst werden, „dann können wir die Wünsche des Gewerbevereins gleich mit berücksichtigen“. Im Hinblick auf die generelle Organisation bat Esterhues darum, über die Einführung eines Stadtmarketing wie etwa in Warendorf nachzudenken, um die ehrenamtlichen Organisatoren von Allerheilgen- und auch Schachblumenmarkt zu unterstützen.

Mit Blick auf die Entwicklungen am Feldmarksee und im Drostengarten waren sich beide einig, dass es in Sassenberg in Zukunft weitere Veranstaltungen geben sollte. So wäre am See eine Beach-Party oder eine Neuauflage des „Sautrog-Rennens“ denkbar. Für den Drostengarten gibt es derweil Überlegungen für ein Street-Food-Festival von Sassenbergern für Sassenberger oder auch ein White Dinner. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Drostengarten so gestaltet wird, dass solche Veranstaltungen in Zukunft möglich sind“, versprach Philipper, der auch Mitglied der Arbeitsgruppe Drostengarten ist, die sich aktuell mit der Umplanung beschäftigt.

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