Kommunalwahl 2020
52 Kandidaten und 7852 Wahlberechtigte

Everswinkel -

Von heute an sind es noch 58 Tage, bis die Bürger von Everswinkel und Alverskirchen die Möglichkeit haben, über ihr künftiges Gemeinde-Parlament abzustimmen. Nach aktuellem Stand sind 7 852 Vitus-Bürger eingeladen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, davon entfallen vier Fünftel auf Everswinkel und ein Fünftel auf Alverskirchen.

Freitag, 17.07.2020, 09:05 Uhr
Leichte Veränderungen gab es bei den Wahlbezirken im Vergleich zur Kommunalwahl 2014. Die Gemeindeverwaltung empfiehlt den Wählern, genau auf die Wahlbenachrichtigungskarte zu schauen, welches Wahllokal für sie das richtige ist.
Leichte Veränderungen gab es bei den Wahlbezirken im Vergleich zur Kommunalwahl 2014. Die Gemeindeverwaltung empfiehlt den Wählern, genau auf die Wahlbenachrichtigungskarte zu schauen, welches Wahllokal für sie das richtige ist. Foto: Klaus Meyer

195 Jungwähler zwischen 16 und 18 Jahre können erstmals ihre Stimme abgeben. Für eine internationale Note sorgen wahlberechtigten ausländischen Bürger – 228 sind es. Bei der Kommunalwahl am 13. September sind jene Personen wahlberechtigt, die Deutsche oder Staatsangehörige der übrigen 27 EU-Mitgliedstaaten sind, am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben, mindestens seit 16 Tagen vor der Wahl in der Gemeinde wohnen.

Die Wahl-Kandidaten, die für die vier Parteien CDU , SPD , FDP und Grüne antreten und sich um ein Direktmandat in den 13 Wahlbezirken bewerben, werden ab heute in der Print-Ausgabe sowie im E-Paper der Westfälischen Nachrichten vorgestellt. Neben den 13 Direktmandaten werden 13 weitere Kandidaten über die Reservelisten der Parteien in den Gemeinderat einziehen. Diese Sitze werden auf die Parteien entsprechend dem Verhältnis ihrer insgesamt erreichten Stimmenzahlen verteilt.

Auf Anfrage des Städte- und Gemeindebundes NRW, des Städtetages NRW und des Landkreistages NRW empfiehlt das Innenministerium NRW in einem Schreiben vom 2. Juli den Kommunen folgende Maßnahmen in den Wahllokalen am 13. September. Die Wahlräume müssten regelmäßig gelüftet werden. Bei mechanischer Belüftung müsse eine hohe Luftwechselrate sichergestellt sein. In den Wahlräumen sollten bei fortbestehender Infektionsgefahr angemessene Schutzmaßnahmen getroffen werden, die die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen dort anwesenden Personen sicherstellen. Im Wahlraum könne dies etwa durch eine entsprechende Platzierung von Wahltisch, Wahlkabinen und Wahlurne, mithilfe markierter Laufwege, von Absperrbändern oder Möbeln erfolgen. Spuckschutzwände zwischen Wahlvorstand und Wählerinnen und Wählern kämen in Betracht, falls anderweitige Schutzmaßnahmen für einen wirksamen Infektionsschutz nicht ausreichten. Die Stimmzettelkennzeichnung sollte möglichst mit eigenen Schreibgeräten der Wähler erfolgen. Vorsorglich sollte vom Wahlvorstand zugleich eine Anzahl von Schreibstiften, die nach Gebrauch deren Reinigung vor einer Wiederverwendung zulässt,beziehungsweise eine Anzahl von Einmalschreibstiften bereitgestellt werden. Und es sollte eine regelmäßige Reinigung kontaktierter Oberflächen insbesondere in der Wahlkabine oder an der Wahlurne durchgeführt werden.

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