Landes-Förderung für Laptops und Co.: SPD drückt aufs Tempo
Digitaler Schub für die Schüler

Everswinkel -

Schülerinnen und Schüler können nun mit digitalen Endgeräten ausgestattet und Lehrer für den Einsatz ge-schult werden. Auf diese wesentliche Förderrichtlinie aus dem Schulministerium macht die SPD-Ratsfraktion aufmerksam. Um die finanziellen Möglichkeiten ausschöpfen zu können, bedürfe es jetzt Anstrengungen von Gemeinde-Verwaltung und Kommunalpolitik, drückt der Parteivorsitzende Dr. Wilfried Hamann aufs Tempo.

Dienstag, 28.07.2020, 07:59 Uhr
Die Ausstattung der Schüler mit digitalen Endgeräten wird jetzt gefördert. Der SPD-Vorsitzende Dr. Wilfried Hamann appelliert an Gemeinde-Verwaltung und Parteien, sich bei diesem Thema
Die Ausstattung der Schüler mit digitalen Endgeräten wird jetzt gefördert. Der SPD-Vorsitzende Dr. Wilfried Hamann appelliert an Gemeinde-Verwaltung und Parteien, sich bei diesem Thema Foto: SPD

Die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass habe dem SPD-Ortsverein jetzt aktuell die Förderrichtlinie aus dem Schulministerium weitergeleitet, „mit der nun endlich die neuen Regelungen für die Ausstattung von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Endgeräten in Kraft treten würde“, informiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Wilfried Hamann in einer Pressemitteilung.

„Nachdem Frau Watermann-Krass bereits am 6. Juli von den Fördermitteln für digitales Lernen berichtet hatte, lagen der Kommune bis heute keine Informationen vor, wodurch auch noch keine Planung erfolgen konnte“, blickt Hamann zurück. Laut der nun vorliegenden Förderrichtlinie stünden der Gemeinde E-verswinkel 47 000 Euro zur Verfügung. Für die Freie Waldorfschule Everswinkel stünden zusätzlich 15 600 Euro bereit. Mit dem Geld könnten Laptops, Notebooks und Tablets mit bis zu 500 Euro pro Gerät gefördert werden, heißt es weiter.

Bund und Land übernehmen dabei 90 Prozent der Kosten, die Kommune als Schulträger die restlichen zehn Prozent. Die Geräte blieben im Besitz der Schulträger und würden leihweise den Schülerinnen und Schülern überlassen. Bedarf bestehe dann, wenn zu Hause nicht auf vorhandene Geräte zurückgegriffen werden könne. „Damit diese Fördermöglichkeit zügig für mehr Chancengleichheit sorgen kann, muss schnell zusammen mit den Schulen ermittelt werden, wie viele Schülerinnen und Schüler bisher noch nicht mit den benötigten Endgeräten ausgestattet sind. Da das Geld bis zum Ende des Jahres vollständig abgerufen werden soll, drängt die Zeit“, betont Hamann. Zusätzlich könnten auch Schulungsmaßnahmen, technische Werkzeuge und Software, die für den digitalen Unterricht erforderlich seien, gefördert werden.

„Zwischenzeitlich wurde wohl erkannt, dass neben der Ausstattung mit Geräten auch der Einsatz im Schulunterricht vermittelt werden muss. Hier gab es bisher kaum ein Angebot für die Lehrer. Auch wenn noch Ferienzeit ist und die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes beginnt, sollten wir uns alle vorrangig mit der Umsetzung dieser Möglichkeit zur Schaffung gleicher Ausbildungsbedingungen widmen“, appelliert der SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende an die Gemeinde-Verwaltung und die politischen Entscheidungsträger. „Denn wir sollten optimal für alle erforderlichen Reaktionen vorbereitet sein, falls die Corona-Infektionszahlen wieder ansteigen sollten, was niemand verlässlich ausschließen kann“, wünscht sich Hamann abschließend.

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