SPD zur Wohn-Problematik „Am Haus Langen“
„Keine Vorteile für wenige“

Everswinkel -

Die SPD-Fraktion hat die Problematik der Wohnsituation im Planbereich „Am Haus Langen“ schon länger im Blick. Die bisherige Entwicklung wird dabei kritisch gesehen. Um eine Lösung für die Situation zu finden, seien maximale Transparenz und Fair Play im Entscheidungsprozess erforderlich.

Freitag, 04.09.2020, 08:26 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 08:50 Uhr
Die SPD fordert beim Prozess der Lösungsfindung für den Planbereich „Am Haus Langen“ ein Fair Play von allen Seiten.
Die SPD fordert beim Prozess der Lösungsfindung für den Planbereich „Am Haus Langen“ ein Fair Play von allen Seiten. Foto: Klaus Meyer

Die SPD habe sich seit Jahren mit der Problematik der Werksleiterwohnungen im Bereich „Am Haus Langen“ auseinandergesetzt, doch „ständig hieß es, insbesondere vom früheren Bürgermeister, die Situation könne nicht verändert werden. Als der jetzige Bürgermeister ausloten wollte, ob es vielleicht doch eine Lösung für die vorhandenen Wohnungen geben könnte, hat die SPD dieser Untersuchung zugestimmt“, teilt die SPD-Fraktion in einer Pressemitteilung mit.

„Ziel sollte es sein, dass alle Seiten bei einer solchen Lösung zufriedengestellt werden können. Die seither vorgetragenen Ergebnisse sieht die SPD aber kritisch, da sie keine optimale Lösung für alle Seiten erzielen würden. Außer dem Prüfauftrag haben die Sozialdemokraten bei keinem weiteren Beschluss zugestimmt. „Die folgenden Beratungen fanden nur noch in der nichtöffentlichen Sitzung statt, was Spekulationen Tür und Tor öffnete.“ Die da zuletzt unterbreiteten Möglichkeiten sieht die SPD weiterhin sehr kritisch.

„Dem Eindruck, es habe einen beabsichtigten Rechtsbruch bei der politischen Suche nach einer Lösung gegeben, müssen wir widersprechen. Insgesamt haben wir es bei den Werksleiterwohnungen mit einer komplizierten Situation zu tun“, betont die SPD-Fraktion und verweist darauf, dass die Rechte und Interessen sehr unterschiedlicher Beteiligter berücksichtigt werden müssten. Es sei durchaus möglich, dass es keine, für alle Seiten akzeptable Lösung geben werde, fasst die SPD-Fraktion die bisherigen Eindrücke zusammen.

„Nur mit maximaler Transparenz sollten wir die entstandene Situation angehen, damit nicht das Vertrauen in die politischen Entscheidungsprozesse weiteren Schaden nimmt. Ein Dialog ist aber nur möglich, wenn alle Seiten Fair Play spielen. Es muss immer deutlich werden, dass hier gleiches Recht für alle gilt und es keine Vorteile für wenige gibt“, fordert die Fraktion in dieser Sache.

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