Gemeindeentwicklung mit lokalen Expertenmeinungen
Hausbewohner können Schwachstellen benennen

Everswinkel -

Der Auftrag der Politik bei der Verabschiedung des Gemeindeentwicklungskonzeptes war deutlich: Die Ziele im Ortskern von Everswinkel sollen für alle Bürgerinnen und Bürger möglichst komfortabel und ohne Hindernisse erreicht werden können. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Belange der immer größer werdenden Gruppe der älteren Menschen.

Dienstag, 08.09.2020, 07:33 Uhr
Dr. Ansgar Klemann (Geschäftsführer des St.-Josef-Stifts), Bürgermeister Sebastian Seidel, Linda Altewische (Leiterin des Magnus-Hauses) Philipp Elsbernd und Bernd Schumacher von der Gemeinde.
Dr. Ansgar Klemann (Geschäftsführer des St.-Josef-Stifts), Bürgermeister Sebastian Seidel, Linda Altewische (Leiterin des Magnus-Hauses) Philipp Elsbernd und Bernd Schumacher von der Gemeinde. Foto: Gemeinde

Mit Planung und Umsetzung der entsprechenden Maßnahme aus dem Konzept wird daher sofort begonnen. Zum Auftakt trafen sich jetzt Bürgermeister Sebastian Seidel und Vertreter der Gemeindeverwaltung mit Dr. Ansgar Klemann , Geschäftsführer des St.-Josef-Stifts, sowie Linda Altewische, Hausleiterin (Bereich Betreuung) des St.-Magnus-Hauses. Alle Seiten betonten dabei, dass die Wegebeziehung vom St.-Magnus-Haus in den Ortskern höchste Priorität bei der Planung eines barrierearmen Ortskernes haben soll.

Aber welche Wege sind es nun genau, die besonders oft und gerne genutzt werden, welche eher nicht? Und welche Hindernisse erschweren die Mobilität älterer Mitbürger? Um dies herauszufinden, hat die Gemeinde Everswinkel Mitte September einen Termin mit Experten auf diesem Gebiet anberaumt: Vertreter der örtlichen Seniorengruppen sowie Bewohner des St.-Magnus-Hauses sind zu einer gemeinsamen Begehung eingeladen, um Schwachstellen zu identifizieren. „Wir sind bei der Verbesserung von Wegebeziehungen auf die Erfahrungen der potenziellen Nutzerinnen und Nutzer im Seniorenalter bzw. mit Handicaps angewiesen. Diese haben ein gutes Gespür für Stellen, an denen es noch hakt“, so Bürgermeister Sebastian Seidel.

Zusätzlich wird es an diesem Tag auch die Möglichkeit geben, Sitzbankmodelle auszuprobieren. Denn es sollen möglichst kurzfristig einige Ruhe- bzw. Sitzmöglichkeiten zwischen dem Haus St. Magnus und dem Ortskern aufgestellt werden.

 

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