Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins
Weniger Einsätze, weniger Kilometer

Everswinkel -

Besser spät als nie. Der DRK Ortsverein Everswinkel lud am Dienstagabend zur Mitgliederversammlung in die Räume des Vitus-Sportcenters ein, um das Jahr 2019 Revue passieren zu lassen. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die Versammlung auf einen so späten Zeitpunkt und in andere Räumlichkeiten verschoben werden müssen.

Donnerstag, 08.10.2020, 08:17 Uhr
Der neue Vorstand des DRK Ortsvereins Everswinkel: (v.l.) Elisabeth Gries (Schriftführerin), Norbert Seidel (Sozialwart), Uwe Henkel (2. Vorsitzender), Barbara Gerdsen (Blutspenden), Dr. Hans Bernd Unterbusch (1. Vorsitzender), Franz-Josef Dierkes (Kassenwart), Yannik Tresp (Rotkreuzleiter). Es fehlt Rotkreuzleiterin Miriam Gierhake.
Der neue Vorstand des DRK Ortsvereins Everswinkel: (v.l.) Elisabeth Gries (Schriftführerin), Norbert Seidel (Sozialwart), Uwe Henkel (2. Vorsitzender), Barbara Gerdsen (Blutspenden), Dr. Hans Bernd Unterbusch (1. Vorsitzender), Franz-Josef Dierkes (Kassenwart), Yannik Tresp (Rotkreuzleiter). Es fehlt Rotkreuzleiterin Miriam Gierhake. Foto: Karina Linnemann

Frauke Sommerhage hatte den Jahresrückblick der Sanitätsdienstgemeinschaft vorbereitet. Bedauerlich sei, dass der Verein 2019 drei aktive Mitglieder verloren habe. Insgesamt seien sechs Frauen und zwölf Männer derzeit aktiv im Dienst; darunter zwei Notfallsanitäter, acht Rettungssanitäter, vier Rettungshelfer, ein Sanitäter und drei First Responder. „Insgesamt haben wir im vergangenen Jahr 7600 Stunden aktiven Dienst geleistet“, zeigte Sommerhage auf. Dazu zählten etwa Übungen, Sanitätsdienste oder Arbeiten am DRK Heim.

Das ist sehr wenig für unsere Verhältnisse.

Frauke Sommerhage zu den gefahrenen Kilometern des Einsatzwagens.

Der Einsatzwagen, der ausgestattet ist wie ein Rettungswagen, hatte im vergangenen Jahr 5008 Kilometer zurückgelegt. „Das ist sehr wenig für unsere Verhältnisse“, so Sommerhage. Lediglich 72 Einsätze hatten die Ehrenamtlichen zu verzeichnen. 2018 waren es noch 204. Aufgrund der Corona-Pandemie sei schon absehbar, dass in 2020 noch weniger Kilometer auf dem Tacho stehen werden. Viel zu tun hatten die DRK-Mitglieder bei den Leerungen der beiden Altkleider-Container. Insgesamt 15 800 Kilogramm Altkleider wurden 2019 eingesammelt. „Es wäre schön, wenn wir dazu in Zukunft einen größeren Anhänger bekommen könnten, damit wir unnötige Fahrten vermeiden“, betonte sie.

Besonders in Erinnerung geblieben waren bei den Mitgliedern diverse Veranstaltungen in 2019 wie das Sicherheitstraining mit der Polizei, Info-Veranstaltungen, Radtouren oder das beliebte Wanderwochenende im Allgäu. „Der Herdfeuerabend fand im vergangenen Jahr wieder großen Zuspruch, in diesem Jahr müssen wir leider darauf verzichten“, sagte Sozialwart Norbert Seidel. Auch das Jubiläum, das in diesem Jahr gefeiert werden sollte, müsse aufgrund von Covid 19 ins Jahr 2021 verlegt werden.

Bei den anschließenden Wahlen herrschte Einigkeit. Der erste Vorsitzende Hans Bernd Unterbusch wurde einstimmig von den Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes wiedergewählt. Zur neuen Schriftführerin wurde Elisabeth Gries gewählt.

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