Figurentheater „Hille Pupille“ bringt Thema Umweltschutz auf die Bühne
Gefährdete Arten als Akteure

Everswinkel -

Vier Mal musste der Termin verschoben werden, doch dann konnte der Kulturkreis Everswinkel endlich bekanntgeben, dass das Kindertheaterstück mit dem Figurentheater „Hille Pupille“ über die Bühne gehen kann. Das überwiegend junge Publikum freute sich sehr und kam in den Genuss eines kindgerechten und ausgeklügelten Programms rund um die Themen Umweltschutz und Artenvielfalt.

Donnerstag, 22.10.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 25.10.2020, 15:57 Uhr
Otto, der Fischotter, und Käthe, die Knoblauchkröte, – gespielt von Klaus und Hille Menning – betrachten den stinkenden Tümpel.
Otto, der Fischotter, und Käthe, die Knoblauchkröte, – gespielt von Klaus und Hille Menning – betrachten den stinkenden Tümpel. Foto: Karina Linnemann

100 Augenpaare bestaunen gespannt farbenfrohe Tiere und Insekten: Das Figurentheater „ Hille Pupille “ gastierte am Sonntag mit seinem Stück „Wok Wok Wok“ in der Everswinkeler Festhalle.

Vier Mal musste der Termin verschoben werden, doch dann konnte der Kulturkreis Everswinkel endlich bekanntgeben, dass das Kindertheaterstück über die Bühne gehen kann. Das überwiegend junge Publikum freute sich sehr und kam in den Genuss eines kindgerechten und ausgeklügelten Programms rund um die Themen Umweltschutz und Artenvielfalt.

Die Hauptdarsteller waren allesamt gefährdete Tierarten. Darunter die Knoblauchkröte Käthe, die mit ihrem Freund Otto, dem Fischotter, dem rätselhaften Gestank des sonst so reinen Tümpels nachging. Unterstützt wurden sie dabei von einer Wildbiene, einer Prachtlibelle, einer Uferschwalbe, der Schlingnatter und diverser Wildblumen.

Betrübt musste die Kröte Käthe dabei zusehen, wie immer mehr ihrer Kaulquappenkinder verschwanden. Die hübsche Libelle konnte ihr eigenes Spiegelbild nicht mehr in dem verschmutzen Tümpel betrachten, und der Biene schmeckte der Nektar der Wildblumen plötzlich nicht mehr. Schnell stellten die Insekten und anderen Tiere fest, dass der Mensch Verursacher all dieser Übel ist. Müll am Grund des Tümpels, zu viel Gülle auf den Feldern und Pestizide zur Bekämpfung von „Unkraut“ waren der Grund für die Misere . . .

Einfühlsam erklärten die Tümpelbewohner, warum ihr Lebensraum so wichtig ist und dass der Mensch ohne eben diese Tiere nicht überleben kann. Das Publikum bedankte sich bei den Darstellern mit lautem Applaus für die gelungene Vorstellung. Am Ende erhielt jedes Kind noch eine Broschüre, in denen die Tiere und Insekten vorgestellt wurden.

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