Gemeinde bewirbt sich um Fördermittel
100 Bäume auf der Wunschliste

Everswinkel -

„Immer mehr Bäume zeigen Schäden, verursacht durch Trockenheit, Hitze und Schädlingsbefall – die Anforderungen an die Grünpflege steigen daher stetig.“ Deshalb bewirbt sich die Gemeinde Everswinkel um Fördermittel, die aktuell im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets durchs Land NRW zu Verfügung gestellt werden. Ziel sei es, den Baumbestand nachhaltig zu stärken.

Freitag, 23.10.2020, 07:33 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 11:38 Uhr
Die Gemeinde engagiert sich in Sachen Baumerhaltung und hofft auch auf die Mitwirkung der Bürger.
Die Gemeinde engagiert sich in Sachen Baumerhaltung und hofft auch auf die Mitwirkung der Bürger. Foto: Klaus Meyer

Der Herbst ist da, zweifellos. Und es regnet auch mal wieder vermehrt in Alverskirchen und Everswinkel. „Doch die Regenmengen, die gefallen sind und derzeit fallen, reichen bei weitem nicht aus, um das Niederschlagsdefizit der vergangenen Monate und Jahre auszugleichen“, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Im Gegenteil: Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung weise in seinem Dürremonitor für Everswinkel weiterhin eine moderate bis schwere Dürre aus. Dies habe Folgen für Flora und Fauna, die man täglich im Gemeindegebiet wahrnehmen könne.

Ziel ist es, mit den Fördermitteln aus dem Corona-Konjunkturpaket den Baumbestand nachhaltig zu stärken. „Dazu wurde die Anschaffung von 100 Bäumen unterschiedlicher Arten beantragt. An Einzelstandorten soll mit Baumarten experimentiert werden, die als gut angepasst an wärmere Temperaturen und trockenere Bedingungen gelten.“ Zudem wurden Bewässerungssysteme wie Baumbeutel und Gießränder für die anzupflanzenden Bäume beantragt.

Im Falle einer Förderzusage sollen im kommenden Jahr Bürger aufgerufen werden, sich als „Baumretter“ an der Aktion zu beteiligen. Mit Hilfe von aufgestellten Wassertanks in der Nähe von Baumbeeten haben Anlieger dann die Möglichkeit, die Bäume vor ihrer Haustür mit wenig Aufwand zu gießen. Als Dankeschön sollen die hierfür erforderlichen Gießkannen ausgegeben werden. Mit einer Rückmeldung der Bezirksregierung Münster wird seitens der Gemeinde bald gerechnet.

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