Remise am Mitmach-Museum
Projekt mit Herzblut realisiert

Everswinkel -

Bürgermeister Sebastian Seidel, der neue CDU-Fraktionsvize Jörg Edelbrock und der neugewählte CDU-Ratsherr Robert Schoppmann trafen sich kürzlich mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Josef Beuck, sowie Josef Leuer und Eberhard Kunhenn vom Orga-Team des Mitmach-Museums „Up’n Hoff“, um die inzwischen komplett aufgebaute „neue“ Remise in Augenschein zu nehmen.

Dienstag, 27.10.2020, 07:21 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 20:35 Uhr
Remise in Augenschein genommen: Das Bild zeigt (v.l.): Jörg Edelbrock, Bürgermeister Sebastian Seidel mit Sohn Theo, Josef Beuck, Josef Leuer, Hund Jule, Robert Schoppmann und Eberhard Kunhenn.
Remise in Augenschein genommen: Das Bild zeigt (v.l.): Jörg Edelbrock, Bürgermeister Sebastian Seidel mit Sohn Theo, Josef Beuck, Josef Leuer, Hund Jule, Robert Schoppmann und Eberhard Kunhenn. Foto: Gemeinde

Der Gemeinderat hatte Anfang des vergangenen Jahres den Weg frei gemacht, damit der Heimatverein eine Remise als Unterstellung einiger Museums-Exponate im Hinterhof des Mitmach-Museums errichten kann. In mühevoller Arbeit haben Beuck und seine Mitstreiter die Remise zunächst in Alverskirchen abgebaut. Auf dem hinteren Teil eines Grundstücks an der Everswinkeler Straße hatte sie mehr als 60 Jahre gestanden. Die zwölf mal sieben Meter große und aus Eichenhölzern bestehende Wagenremise war in den 50er-Jahren vom Zimmermeister Börding errichtet worden. Der Heimatverein hatte sie seinerzeit kostenlos übernehmen könnenbekommen können, wenn er den Ab- und Wiederaufbau selbst managt.

Das hat bekanntlich gut geklappt. Hinter dem Mitmach-Museum hat sie einen neuen Platz gefunden. Dazu musste auch die Zuwegung neu gepflastert werden. Dankbar ist der Heimatvereinschef nicht nur für das seinerzeit einstimmige Votum im Gemeinderat, sondern auch für die Fördermittel vom Land in Form eines „Heimat-Schecks“. „Das war total unkompliziert und ich kann jedem Verein nur empfehlen, solche Fördertöpfe zu nutzen“, ermuntert Beuck auch andere Ehrenamtler. Die Christdemokraten und der Bürgermeister sind voll des Lobes für die Remisenbauer: „Es ist toll, wenn Menschen mit Herzblut dabei sind und sich so für unser Mitmach-Museum engagieren“, waren sich die Besucher einig.

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