Jahreshauptversammlung der DJK Rot-Weiß Alverskirchen
Vorstandsstruktur aufgebrochen

Alverskirchen/Everswinkel -

Coronabedingt fand die Jahreshauptversammlung der DJK Rot-Weiß ausnahmsweise in der Festhalle in Everswinkel statt. Ein zentrales Thema des Abends war eine Satzungsänderung, wonach der Verein künftig nicht mehr aus einem klassischen Vorstand, sondern aus mehreren Vorständen bestehen wird.

Sonntag, 01.11.2020, 23:37 Uhr aktualisiert: 01.11.2020, 23:40 Uhr
Der neu gewählte Vorstand der DJK Rot-Weiß Alverskirchen nach der Satzungsentscheidung (v. l.):
Der neu gewählte Vorstand der DJK Rot-Weiß Alverskirchen nach der Satzungsentscheidung (v. l.): Foto: Christopher Irmler

Eine solche Versammlung dürfte es in der Geschichte der DJK Rot-Weiß Alverskirchen auch noch nicht gegeben haben. So fand deren Jahreshauptversammlung quasi in der „Nachbarschaft“ statt. „Es sind besondere Zeiten, besondere Umstände. Daher auch der besondere Ort“, begrüßte der Vorsitzende Andreas Lüpkes die Mitglieder in der Everswinkler Festhalle. Mit entsprechendem Abstand nahmen hier rund 30 Mitglieder und Gäste – darunter Bürgermeister Sebastian Seidel – an der Versammlung teil.

Zentrales Thema des Abends war die vom Vorstand vorgeschlagene Satzungsänderung. Demnach wird die Vorstandsstruktur des aktuell 747 Mitglieder zählenden Sportvereins neu gegliedert. Anstelle des klassischen ersten und zweiten Vorsitzenden, dem Schriftführer und Kassierer werden in Zukunft fünf einzelne Vorstände mit Beisitzern und klaren Zuständigkeiten gewählt. So steht der Vorstand für Verwaltung und Finanzen neben jenem für Kommunikation und Marketing, dem für Infrastruktur, für Breiten-, Fitness- und Gesundheitssport sowie jenem für Teamsport. Dieser geschäftsführende Vorstand wird durch einen Vorstandssprecher nach außen vertreten.

„Wir verteilen die Verantwortung auf mehrere Schultern. Das ist der große Vorteil“, so Bernd Bredenbröker während der Präsentation. Mit dann „fünf Schultern“ sei der Verein moderner und flexibler aufgestellt. „Es wird immer schwieriger, Leute für die Vorstandsarbeit zu motivieren“, hatte Lüpkes bereits zu Beginn der Versammlung die Beweggründe erläutert. Nach einigen Nachfragen und kurzer Diskussion stimmten die Mitglieder der Satzungsänderung einstimmig zu.

Den ebenfalls neu gewählten Vorstand bilden Bernd Bredenbröker und Beisitzerin Cornelia Lauhoff (Verwaltung/Finanzen), Andreas Lüpkes und Beisitzer David Schubert (Kommunikation), Jürgen Deipenwisch und Beisitzer Dominik Rielmann (Infrastruktur), Lina Schulte und Beisitzerin Manuela Droste-Schwinhorst (Breiten-, Fitness- und Gesundheitssport) sowie Frank Wiesmann und Beisitzer Henri Vogt (Teamsport). Weiterhin vakant bleibt das Amt des Jugendvorstands.

Die sportlichen Rückblicke riefen das rege Vereinsleben der Vor-Coronazeit ins Gedächtnis. Mit vielen fleißigen Händen hatten die Aktiven das Sportlerheim erweitert, noch im Februar war man im gemeinsamen Arbeitseinsatz am Sportplatz. „Da waren wir noch guter Hoffnung – aber in sportlicher Hinsicht“, so Lüpkes. Beruhigende Nachrichten hatte derweil Cornelia Lauhoff, bis dato klassische Kassiererin des Vereins. „Man kann sagen, dass es uns gut geht“, legte sie die Jahresrechnung vor.

Der Corona-Pandemie fiel auch die Ehrung langjähriger Mitglieder zum Opfer. So dankte Lüpkes ihnen für die Treue und bat sie, nach der Versammlung die entsprechende Urkunde und einen guten Tropfen am Ausgang mitzunehmen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7658967?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F128%2F
Nachrichten-Ticker