Corona erfordert Umdenken beim Komitee
Nikolaus muss neue Wege gehen

Everswinkel -

Aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen und der neuen Corona-Regeln haben die Verantwortlichen des Nikolaus-Komitees Everswinkel in einer Videokonferenz entschieden, die Nikolaus-Besuche in diesem Jahr nicht durchzuführen. Aber: Der Draht zwischen dem Nikolaus und den Kindern soll nicht abreißen. Und deshalb hat das Komitee für dieses Jahr eine andere Idee entwickelt.

Mittwoch, 04.11.2020, 07:53 Uhr aktualisiert: 04.11.2020, 08:00 Uhr
Auf persönliche Begegnungen mit den Kindern muss das Nikolaus-Komitee in diesem Jahr verzichten.
Auf persönliche Begegnungen mit den Kindern muss das Nikolaus-Komitee in diesem Jahr verzichten. Foto: Nikolaus-Komitee

„Wir können uns nicht treffen, um die Besuche vorzubereiten und wissen zudem nicht, wie die Situation im Dezember aussieht“, begründet der Vorsitzende Jan Heine den Schritt, der allen Aktiven äußerst schwer gefallen sei.

„Allerdings möchten wir den Kindern trotzdem leuchtende Augen bereiten und haben uns dafür etwas Besonderes ausgedacht“, ergänzt Generalsekretär Matthias Fögeling . Die Kinder sollen einen postalischen Gruß vom Heiligen Mann erhalten. Dazu haben Eltern die Möglichkeit, wie bisher auch Infos über ihre Kinder an das Nikolaus-Komitee zu geben. Der Nikolaus wird den Kindern dann am Nikolaus-Abend einen Brief und einen Stutenkerl vor die Haustür oder auf die Terrasse legen.

Das Nikolaus-Komitee bittet um Anmeldung und Übersendung der Infos bis zum 22. November; denn die Briefe sollen personalisiert werden, und auch die Stutenkerle müssen bei der heimischen Bäckerei Diepenbrock, die seit Jahren das Nikolaus-Komitee unterstützt, bestellt werden. Anmelden können die Eltern ihre Kinder per E-Mail an anmeldung@nikolauskomitee.de.

Die Kinder sollen in diesem Jahr einen postalischen Gruß vom Nikolaus erhalten, zusammen mit einem Stutenkerl.

Die Kinder sollen in diesem Jahr einen postalischen Gruß vom Nikolaus erhalten, zusammen mit einem Stutenkerl. Foto: Nikolaus-Komitee

Das Nikolaus-Komitee finanziert sich fast ausschließlich aus Spenden, die bei den Besuchen durch die Eltern übergeben werden. „Wir würden uns freuen, wenn das Spendenaufkommen in diesem Jahr nicht einbrechen würde, obwohl die klassischen Nikolaus-Besuche ausfallen“, hofft Kassierer Michael Böckelmann. Denn auch das traditionelle Weihnachtssingen mit Glühweinverkauf falle als Einnahmequelle in diesem Jahr corona-bedingt weg. Wer das Nikolaus-Komitee unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun auf das Konto der Sparkasse Münsterland Ost (IBAN: DE17 4005 0150 0034 4127 34); eine Spendenquittung kann ausgestellt werden.

Was dem Nikolaus und seinem Knecht Ruprecht in diesem Jahr besonders fehlen wird, sind die Bilder und die kleinen Basteleien, die die Kinder dem Heiligen Mann bei seinen Besuchen in den vergangenen Jahren immer voller Stolz übergeben haben. Die Mitglieder des Nikolaus-Komitees würden sich daher sehr freuen, wenn die Eltern die Social-Media-Auftritte des Komitees bei Instagram und Facebook nutzen würden, um die Kunstwerke ihrer Kinder dort zu posten.

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