„8004 - wir helfen Dir“
Service wird reaktiviert

Everswinkel -

Die seit Ende vergangenen Jahres verschärfte Corona-Situation schränkt die Bewegungsmöglichkeiten und stellt auch einige Menschen vor Probleme, sich zu versorgen. Die Gemeinde reaktiviert nun einen Hilfe-Service, der schon im Frühjahr 2020 gegriffen hat. Unter der Hotline 8004 werden Helfer für den Einkauf des täglichen Bedarfs vermittelt.

Donnerstag, 14.01.2021, 08:25 Uhr aktualisiert: 14.01.2021, 08:50 Uhr
Hilke Sandner vom HdG hofft wieder auf freiwillige Helfer, die für Bürger den Einkauf in Corona-Zeit übernehmen.
Hilke Sandner vom HdG hofft wieder auf freiwillige Helfer, die für Bürger den Einkauf in Corona-Zeit übernehmen. Foto: Gemeinde

Die Corona-Situation ist angespannt. Das spiegelt sich auch in den Regeln wider, die seit Anfang der Woche gelten. „Unsere Gemeinde hat sich seit Beginn der Pandemie durch einen großen Zusammenhalt ausgezeichnet“, stellt Bürgermeister Sebastian Seidel fest. Gelebtes Zeichen dieses Zusammenhalts sei der Service „8004 – wir helfen Dir“. Und wird jetzt reaktiviert. Für Menschen in häuslicher Quarantäne oder Menschen aus Risikogruppen, die nicht auf familiäre oder nachbarschaftliche Hilfe zurückgreifen können, vermittelt das Haus der Generationen (HdG) wieder ab sofort täglich von 11 bis 17 Uhr zwischen Helfern und Hilfesuchenden.

Wer freiwillig helfen möchte oder Hilfe benötigt, kann sich unter der Telefonnummer des HdG ( 0 25 82/80 04) oder auch per E-Mail (Adresse: info@hdg-everswinkel.de ) sowie schriftlich bei der Gemeinde (Anschrift: Am Magnusplatz 30, 48351 Everswinkel) melden und seine Kontaktdaten mitteilen. Dazu zählen Name, Adresse, Telefonnummer, Hilfsangebot oder Hilfebedarf.

Die Hilfe bezieht sich ausschließlich auf den Einkauf von Grundnahrungsmitteln, Grundbedarfen, und das Ausführen von Haustieren. Die Verwaltung prüft bei den Hilfesuchenden das tatsächliche Vorliegen der Quarantäne und vermittelt dann nach Möglichkeit die passenden Helfer. Hilfesuchende und Helfer willigen durch die Kontaktaufnahme der Weitergabe ihrer Kontaktdaten an einzelne Helfer oder Hilfesuchende ein.

Ferner bittet Bürgermeister Sebastian Seidel alle Bürgerinnen und Bürger darum, nach Möglichkeit Angelegenheiten mit der Gemeindeverwaltung telefonisch, per E-Mail oder zu einem späteren Zeitpunkt zu regeln. „Wir alle müssen Kontakte reduzieren. Daher sollten die Bürgerinnen und Bürger immer ernsthaft überlegen, ob der Gang ins Rathaus wirklich zwingend notwendig ist“, appelliert Seidel.

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