Everswinkeler Straßenkarnevalisten und ihr ganz anderes Narren-Wochenende
„Eine Schlittenfahrt ist kein Ersatz“

Everswinkel -

Prognostizierte zehn Stunden Sonnenschein und dazu die Schneekulisse – was wäre das für ein Karnevalsumzug am Sonntag geworden . . .  Für die Everswinkeler Karnevalsgesellschaft „Fünfte Jahreszeit“ und alle Jecken eine bittere Pille.

Samstag, 13.02.2021, 09:33 Uhr aktualisiert: 13.02.2021, 09:40 Uhr
EKG-Chef Marcel Veltmann (r.) und Ole Wrzesinski.
EKG-Chef Marcel Veltmann (r.) und Ole Wrzesinski. Foto: privat

Das Festival der Freude ist abgesagt. Die EKG appelliert, trotz aller Sehnsucht, endlich mal wieder gemeinschaftlich zu feiern: „Bleibt bitte zu Hause und feiert nicht auf den Straßen.“ Die WN befragten die EKG‘ler mal nach ihrer Stimmungslage an diesem Wochenende.

 

Was macht Ihr jetzt am Karnevalssonntag?

 

Marcel Veltmann : Ich werde mit meiner Familie den Karneval ins Wohnzimmer holen, und wenn der Entzug zu groß wird, werde ich ab 14.11 Uhr einfach den Umzug aus dem letzten Jahr noch mal vor meiner Familie anmoderieren.

 

Jürgen Gausebeck: Ich werde am Sonntag ein ausgiebiges Frühstück mit der Familie genießen. Zum Abschluss ein Glas Sekt, und dann werde ich einen Spaziergang gemäß dem Streckenverlauf vom Straßenkarneval machen. Abschluss mit Kaffee und Berliner.

 

Sandra Wiggelinghoff: Ausschlafen und mit einem gemütlichen Sektfrühstück in den Tag starten. Dann spazieren gehen – vor allem aber, sich auf eine neue Session freuen!! Helau!

 

Bernd Henrichs : Die besondere Winternatur erleben und genießen mit unserem Hund Rambo. Anschließend gibt´s das Aufwärmen bei einer Onlinekonferenz mit den Ehrensenatoren.

 

Ole Wrzesinski: Mit der Familie verkleiden und eine Karnevals-Party veranstalten.

 

Iris Schöfbeck: Schnee wegräumen und dabei Karnevalslieder hören.

 

Jochen Cremann: So, wie es im Moment aussieht, werde ich wohl Schnee schaufeln.

 

Dirk Vorsthove: Ich werde den Karnevalssonntag mit einer Obermöhne und der Familie genießen. Vielleicht werden wir Karneval aus der Konserve sehen.

Benedikt Beuck, Bernd Henrichs, Christoph Weiß und Iris Schöfbeck (v.l.).

Benedikt Beuck, Bernd Henrichs, Christoph Weiß und Iris Schöfbeck (v.l.). Foto: privat

 

Wie sehr fehlt Euch der Zug? Was vermisst Ihr?

 

Marcel Veltmann: Er fehlt mir sehr, da der Karneval eins meiner größten Hobbys ist. Mir fehlt die leichte Anspannung vor dem Umzug und die Entspannung nach dem Umzug, wenn alles gut gegangen ist.

 

Iris Schöfbeck: Sehr, denn das war ja nach der ganzen aufwendigen Vorarbeit das Highlight. Und wenn dann zum Schluss alles gut gelaufen ist, war die Party danach die Belohnung. Es fehlt das Vereinsleben, mit den Kollegen zu planen, zu diskutieren, Ideen auszuführen.

 

Ole Wrzesinski: Ich vermisse die Gemeinschaft mit der EKG und das Lachen der Kinder in ihren Kostümen.

 

Christoph Weiß: Das Highlight? Sehr! Freunde und Bekannte zu treffen, ein bisschen zu schnacken.

 

Benedikt Beuck: Die vielen feiernden Gäste in unserem Haus werden fehlen. Die Fußgruppe Takkamarohr wird jedes Jahr in unserem Keller geschminkt. Ich vermisse alle Termine und Aktionen von der EKG. Der Karnevalskalender ist leer . . .

 

Bernd Henrichs: Für mich ist es eine göttliche Fügung, dass in diesem Jahr, wo alles rund um den Karneval nur virtuell stattfinden kann, dann auch noch so eine herausfordernde Wettersituation herrscht. Ich vermisse die vielen fröhlichen Menschen, die privaten Kontakte mit vielen Bekannten, besonders mit denen, die man nur an diesem Sonntag sieht, und die gute Stimmung.

 

Jochen Cremann: Natürlich sehr! Auch eine Schlittenfahrt kann einen Umzug wie den in Everswinkel nicht ersetzen. Mir fehlt das jecke Volk in Verkleidung, gut gelaunt, in der gesamten Gemeinde verteilt.

 

Dirk Vorsthove: Uns fehlt der Umzug, die freundlichen strahlenden Kinderaugen sehr. Es ist immer eine gelungene Abwechslung im Jahr, Karneval zu feiern.

Jochen Cremann, Jürgen Gausebeck, Sandra Wiggelinghoff und Dirk Vorsthove (v.l.).

Jochen Cremann, Jürgen Gausebeck, Sandra Wiggelinghoff und Dirk Vorsthove (v.l.). Foto: privat

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