Regentenpaar verteilt süßes Dankeschön in verschiedenen Einrichtungen
Prinzenwagen auf Sonderfahrt

Everswinkel -

Es gibt so Träume im Leben, die haben ihren Ursprung schon in Kindertagen. Dann, wenn man das ganz Leben noch vor sich hat und einem vermeintlich die ganze Welt noch offen steht. Karnevalsprinz ist so ein Traum. Einer, der allerdings für die meisten Menschen unerfüllt bleibt. Für Klaus Sudmann wurde er im vergangenen Jahr Wirklichkeit. Zusammen mit seiner Frau Claudia nahm er den Narren-Thron der Kolpingkarnevalisten ein und damit auch die Regentschaft über das gesamte jecke Volk in der Vitus-Gemeinde.

Dienstag, 16.02.2021, 08:33 Uhr aktualisiert: 16.02.2021, 08:40 Uhr
Auftakt der Prinzen-Tournee am Rosenmontag beim Pflegedienst pro.cura im Grothues: Prinzessin Claudia I. Sudmann, Thomas Bosse vom Pflegeteam, Prinz Klaus I. Sudmann sowie Stefan und Birgit Markfort vom Kolping-Elferrat (v.l.).
Auftakt der Prinzen-Tournee am Rosenmontag beim Pflegedienst pro.cura im Grothues: Prinzessin Claudia I. Sudmann, Thomas Bosse vom Pflegeteam, Prinz Klaus I. Sudmann sowie Stefan und Birgit Markfort vom Kolping-Elferrat (v.l.). Foto: Klaus Meyer

Die Karnevalssitzungen konnte das fröhliche Paar noch genießen, das Highlight eines Prinzendaseins jedoch – der Karnevalsumzug – wurde vom angekündigten (dann aber ausgebliebenen) Orkan-Tief weggeblasen. Jetzt, ein Jahr später, sind Klaus I. und Claudia I. immer noch Prinz und Prinzessin. Aber Karneval gibt‘s diesmal gar nicht. Pandemie statt Polonäse.

Markus Averbeck nahm den Gruß für die Feuerwehr der Gemeinde entgegen.

Markus Averbeck nahm den Gruß für die Feuerwehr der Gemeinde entgegen. Foto: privat

Die Regentenkostüme sind längst zurück beim Verleih. Aber Prinzenkappe und Prinzessin-Krönchen sind natürlich noch da. Und die setzten sich Klaus und Claudia Sudmann am Rosenmontag noch einmal auf. In ihrem privaten „Zugfahrzeug“ starteten sie zusammen mit Birgit und Stefan Markfort aus ihrem Elferrat ihren ganz persönlichen Umzug. Einer mit sozialer Note: Danke sagen „in den Einrichtungen, die in der Corona-Pandemie viel für uns getan haben und tun“, sagt Klaus Sudmann . Und so war der Prinzenwagen mit vielen süßen Sachen gefüllt, um Freude zu bereiten in saurer Zeit. „Wir haben einiges eingekauft“, lachte Claudia Sudmann, als der Prinzen-Express an seiner ersten Station stoppte, beim Pflegedienst pro.cura.

In närrischer Kleidung empfing das Team des St. Magnus-Hauses vor der Tür die Kolping-Karnevalisten.

In närrischer Kleidung empfing das Team des St. Magnus-Hauses vor der Tür die Kolping-Karnevalisten. Foto: privat

Corona-konform mit Masken und Abstand wurde der süße Gruß gleich kistenweise überreicht. Die weiteren Stationen an diesem Morgen: Das Haus St. Vitus, das St. Magnus-Haus sowie Sertürner- und Bären-Apotheke. Bereits am Samstag hatte der kleine närrische Tross die Freiwillige Feuerwehr und das DRK besucht und mit den Gaumenfreuden beglückt. Insgesamt waren es rund 100 Kilogramm, die verteilt wurden.

Ein Zeichen der Wertschätzung und um „alle einfach etwas glücklich zu machen in dieser Zeit“, betonte Prinzessin Claudia, die auf die Nachfrage nach dem „Jockel“ eine überraschende Antwort hatte. „Der hat bei uns sein eigenes Zimmer. Der schläft im Gästezimmer.“ Dass es ohne Corona in diesem Jahr etwas mit der Prinzenfahrt im Karnevalsumzug geworden wäre, glaubt sie mit Blick auf das Wetter nicht. „Aber irgendwann schaffen wir es noch auf den Wagen“, ist sie optimistisch. Es gibt eben Träume, die gibt man nicht so schnell auf.

Freude am Haus St. Vitus, als das Prinzenpaar am Montag seine süße Lieferung übergab.

Freude am Haus St. Vitus, als das Prinzenpaar am Montag seine süße Lieferung übergab. Foto: privat

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