Distanzunterricht an der Verbundschule – eine Bilanz
Ohne das neue Netzwerk fast undenkbar

Everswinkel -

Die Schüler kehren zurück. Zumindest die Grundschüler und die Schüler der Abschlussklassen. Ein kleiner Schritt zurück zu einem erhofften geregelten Schulleben mit Präsenzunterricht. Die Zeit des Distanzunterrichts an der Verbundschule Everswinkel wäre ohne die im vergangenen Jahr freigeschaltete Schulplattform „iServ“ eine Katastrophe geworden, meint der kommissarische Schulleiter Martin Wachter. Durch das neue Netzwerk war vieles möglich und bleibt möglich. Vor allem kann der Kontakt zu den Schülern gehalten werden. Eine erste Bilanz. Von Klaus Meyer
Samstag, 20.02.2021, 09:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 20.02.2021, 09:00 Uhr
Martin Wachter an seinem Verbundschul-Computer, mit dem er seinen Schülern des Abschlussjahrgangs via iServ gerade neue Mathe-Aufgaben gestellt hat.
Martin Wachter an seinem Verbundschul-Computer, mit dem er seinen Schülern des Abschlussjahrgangs via iServ gerade neue Mathe-Aufgaben gestellt hat. Foto: Klaus Meyer
Der psychosoziale Stress für die Kinder und Jugendlichen nach nunmehr einem Jahr Corona und den schulischen Auswirkungen ist nach aktuellen Erkenntnissen immens, die weitreichenden Folgen sind noch gar nicht absehbar. Es wird höchste Zeit für Schule statt Home Schooling. Das ist auch die feste Überzeugung von Martin Wachter, kommissarischer Leiter der Everswinkeler Verbundschule und Lehrer einer derzeitigen Abschlussklasse, die es über die Ziellinie zu bringen gilt. Am Montag soll es schrittweise wieder losgehen. Angesichts der niedrigen Inzidenzwerte hätte sich Wachter auch schon eine frühere Rückkehr vorstellen können. „Die Fünfer und Sechser brauchen ihre Rituale, und die Zehner müssen wenigstens das Gefühl haben, dass sie für die ZP gut vorbereitet werden. Sie werden gut vorbereitet, aber direkt wäre es besser“, verdeutlicht Wachter im WN-Gespräch. Die ZP‘s, die zentralen Prüfungen, sind schließlich entscheidend für Abschluss und weiteren Weg. Seit dem 16. Dezember sind die Schüler raus aus der Schule. „Seitdem haben wir sie nicht mehr gesehen.“ Zehn Wochen.
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