Bürgerschützen- und Heimatverein rüstet Kinderbelustigungswiese für Zukunft
Vier Eichen sollen Schatten spenden

Everswinkel -

Heiß war es bei der Kinderbelustigung des Bürgerschützen- und Heimatvereins an vielen Sommertagen. Doch das soll sich künftig ändern: Fleißige Helfer haben vier Bäume auf der Wiese gepflanzt.

Donnerstag, 25.03.2021, 18:00 Uhr aktualisiert: 25.03.2021, 18:23 Uhr
Künftige Schattenspender: Die Kinderbelustigungsgruppe des Bürgerschützenvereins hat vier Eichen auf dem Schützenfest-Spielgelände gepflanzt.
Künftige Schattenspender: Die Kinderbelustigungsgruppe des Bürgerschützenvereins hat vier Eichen auf dem Schützenfest-Spielgelände gepflanzt. Foto: BSHV

Blasmusik ertönt, Uniformierte schmücken den Schützenplatz, Besucher schwatzen, Kinder lachen – und das zumeist an heißen Sonntagen: Die meisten Everswinkeler Schützen dürften bei dieser Aufzählung Sehnsucht nach ihrem heiß geliebten Schützenfest bekommen. Auch wenn man sich derzeit nur schwer eine praktische Umsetzung vorstellen kann, so werden dennoch alle Vorbereitungen getroffen, dass künftige Feste wieder in bekannter Weise gefeiert werden können. Jüngstes Beispiel die Aktion „Vier-Eichen“ des Bürgerschützenvereins für die Kinderbelustigung.

Jahr für Jahr fand diese auf der großen Pferdeweide gegenüber der Reithalle statt, und immer, wenn die Sonne brannte, waren sich die Kinderbelustigungsväter laut einer Pressemitteilung des Vereins einig: „Wir brauchen einen Schattenplatz.“ Zunächst hatten es die Schützen mit Schirmen und Pavillons versucht. Doch das Ergebnis war bei stürmischem Wetter eher suboptimal. Es musste etwas Stabiles her, das für jede Wetterlage geeignet und robust ist. So entstand die Idee, vier Bäume auf dem Platz zu pflanzen. Und was könnte stabiler und passender fürs Schützenfest sein als Eichen?

Zwölf Stunden Arbeit

Um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen, organisierte der Chef der Kinderbelustigung unter Wahrung des Sicherheitsabstandes ein kompetentes Team um sich. Jüngst haben die Kinderbelustigungsväter die Bäume aus der Baumschule von Benedikt Beuck geholt, balliert und zum Abtransport vorbereitet. Eine Woche später wurden die Bäume per Trecker und Tieflader zum Schützenplatz transportiert und auf der Kinderbelustigungswiese eingepflanzt. Alleine mit der reinen Pflanzaktion waren die Beteiligten zwölf Stunden beschäftigt.

Zu den Helfern gehörten Andre Roggenland, Arno Schulze Tertilt, Marc Schütte, Torsten Wels, Klaus Leuer, Benedikt Beuck und Marcel Veltmann. Letzterer freut sich sehr über die Umsetzung: „Aus einer Idee an der Theke wurde Wirklichkeit. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement. Besonders unserem Kinderbelustigungsvater Benedikt Beuck möchte ich danken, dass er die vier Eichen dem Schützenverein gespendet hat.“

Solche Aktionen haben unter diesen schwierigen Zeiten noch einmal einen besonderen Vorbildcharakter.

Berthold Buntenkötter, Vorsitzender

Auch der Vorsitzende des Bürgerschützen- und Heimatvereins, Berthold Buntenkötter, zeigt sich angesichts des hohen Engagements begeistert: „Solche Aktionen haben unter diesen schwierigen Zeiten noch einmal einen besonderen Vorbildcharakter. Es zeigt, dass der Schützenverein nicht schläft und dass wir in die Zukunft planen. In diesem Sinne möchte ich mich bei allen Beteiligten für das Engagement bedanken.“

Und was ist mit dem Eichenprozessionsspinner? „Raupendermatitis“ könne wohl auch kein erklärtes Ziel sein, war man sich einig, heißt es weiter. Und auch hier haben die engagierten Gartenprofis zugesichert, frühzeitig in die Vorsorge zu gehen. Jetzt müsste nur noch wieder die Zeit für Blasmusik, Uniform, zufriedene Besucher, lachende Kinder und heiße Schützenfestsonntage kommen.

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