Musikschule ist überall im Kreis aktiv
Musikunterricht wird nicht teurer

Kreis Warendorf -

Die wichtigste Nachricht verkündete Kreisdirektor Dr. Heinz Börger fast beiläufig: Die Gebühren der Kreismusikschule und die Beiträge bleiben für die Städte und Gemeinden bleiben stabil.

Mittwoch, 27.11.2013, 18:11 Uhr

Damit sei ein Kunststück gelungen, bescheinigte Everswinkels Bürgermeister Ludger Banken dem Vorstand der Musikschule .

Auch Musikschulleiter Dr. Wolfgang König wusste in seinem 34. Jahresbericht, den er bei der Mitgliederversammlung der Musikschule in Sendenhorst abgab, fast nur Positives zu berichten. So sei die Zahl mit über 5000 Schülern fast gleich geblieben. Neben den Schülerkonzerten – manche nicht öffentlich, andere öffentlich – habe die Musikschule durch eine Reihe von Konzerten das kulturelle Leben der Mitgliedsstädte bereichert. Dabei reichte das Angebot vom kleinen und großen Sinfonie-Orchester über Chorkonzerte und Kindermusicals bis hin zu Jazz-Sessions mit der Bigband und dem Jugendjazzorchester UniJAZZity.

Sehr zufrieden zeigte sich König über die Zusammenarbeit mit den Schulen. Zu 34 Grundschulen, sieben Gymnasien und zwei Gesamtschulen beständen gute Kontakte. „Wir erreichen dadurch auch kultur-fernere Schüler“, betonte König. Die Hemmschwellen, den Weg in die Musikschule zu suchen, seien bei einem Teil der Eltern noch sehr groß.

Anderseits beklagte König die starke zeitliche Belastung, der die Schüler durch die verkürzte Schulzeit ausgesetzt seien. Umso ärgerlicher sei es, wenn der Einsatz von Schülern, die bis zu 30 Stunden wöchentlich neben der Schule in der Musikschule Unterricht nähmen, bei der Notengebung keine Rolle spiele. König berichtete von Elterninitiativen aus dem ganzen Bundesgebiet, die sich gegen G 8 wendeten und die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren forderten. Dieser Forderung schloss sich König ohne Einschränkung an.

Ebenso einstimmig, wie der Vorstand entlastet wurde, gaben die Mitglieder auch grünes Licht für eine Verlängerung des Vertrages mit der „Muko Sendenhorst“. Die Zusammenarbeit habe sich nach anfänglichen Schwierigkeiten bestens entwickelt, stellte König fest.

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