CDU nominiert Landratskandidaten und stellt Bewerber für die Kreistagswahl auf
Gericke: Kreis ist 2030 schuldenfrei

Kreis Warendorf -

Er hat ein hohes Ziel: „Im Jahr 2030 soll der Kreis schuldenfrei sein“, verspricht Landrat Dr. Olaf Gericke den CDU-Delegierten in der Stadthalle Ahlen. Brandender Applaus. Und kurze Zeit später ein Top-Wahlergebnis: 170 von 176 Delegierten wollen Gericke erneut zum Chef im Kreishaus machen, fünf Parteifreunde stimmen gegen ihn, und es gibt eine Enthaltung.

Freitag, 24.01.2014, 13:01 Uhr

Gepunktet hat der Amtsinhaber mit der Bilanz, die er vorweisen konnte: „Der Kreis Warendorf hat in den letzten acht Jahren meiner Amtszeit 14 Millionen Euro Schulden abgebaut. Und unsere 13 Städte und Gemeinden haben sich ebenfalls um 40 Millionen Euro entschuldet“, hob Gericke hervor. Dies sei nicht nur finanzpolitisch sinnvoll, „sondern auch die beste Sozialpolitik, die wir machen können.“

Dass der Kreishaushalt und auch das Kreisentwicklungsprogramm einstimmig verabschiedet worden seien, wertete Gericke als Beleg dafür, dass es gelungen sei, über Parteigrenzen weg Vertrauen im Kreistag zu schaffen und breite Mehrheiten für wichtige Entscheidungen zu bekommen. „Die Zusammenarbeit mit anderen politischen Parteien ist mir wichtig.“ In diesem Zusammenhang machte Gericke deutlich, dass er auch in Zukunft „ein Landrat für alle“ sein wolle – und stark auf das bürgerschaftliche Engagement setze.

Die Kandidaten, die in einem der 27 Wahlkreise direkt um ein Mandat für den Kreistag kämpfen.

Die Kandidaten, die in einem der 27 Wahlkreise direkt um ein Mandat für den Kreistag kämpfen.

Einen besonderen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit richtete Gericke an die CDU-Kreistagsfraktion. Vorsitzender Karl-Wilhelm Hild hörte diese Worte sicher gerne, denn er zieht sich mit der Kommunalwahl nach 20 Jahren aus dem Kreistag zurück. Hild hatte in seinem Bericht ebenfalls auf das gute Klima unter den Fraktionen im Kreistag abgehoben und zog daraus die Konsequenz: „Dass wir als CDU im Kreistag keine eigene Mehrheit mehr haben, hat eigentlich keiner gemerkt.“

Auf Platz 1 der Reserveliste ist Astrid Birkhahn (Everswinkel), gefolgt von Winfried Kaup (Oelde), Franz-Josef Buschkamp (Ahlen), Theresia Gerwing (Beckum), Guido Gutsche (Ennigerloh), Rudolf Luster-Haggeney (Wadersloh), Hannelore Dufhues (Freckenhorst), Burkhard Marx (Warendorf), Paul Tegelkämper (Oelde), Dorothea Hein-Kötter (Ennigerloh), Josef Schmedding (Sendenhorst) und Stephan Schulze-Westhoff (Einen).

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