AC Vellern führt Rennen auf dem Schonefeldring durch
Autocross ist ihre Leidenschaft

Vellern -

Das muss in den Genen liegen. Jörg Bäumer und Karsten Wesp haben schon als Steppkes am liebsten mit Rennautos im Dreck gespielt.

Mittwoch, 02.09.2015, 10:09 Uhr

Das Wesp-Team (Christoph Freese, Justin, Anna-Lena Müller, Jörg Bäumer und Dennis Brannekamp) ist regelmäßig beim Autorennen in Vellern dabei
Das Wesp-Team (Christoph Freese, Justin, Anna-Lena Müller, Jörg Bäumer und Dennis Brannekamp) ist regelmäßig beim Autorennen in Vellern dabei Foto: Schniederjürgen

„Das hat sich mit den Jahren nur in der Größe der Rennwagen verändert“, stellt Jörg Bäumer vom „Team Wesp “ klar. Denn Autocross ist ihre Leidenschaft. Die konnten die Herberner in Vellern wieder richtig ausleben.

An die 200 Teilnehmer in zahllosen Fahrzeugklassen starteten auf dem Schonefeldring. Der ist knapp 700 Meter lang und wird von den abenteuerlichen Fahrzeugen gegen den Uhrzeigersinn befahren. Um das Traditionsrennen auszurichten, sind fast 300 Helfer im Einsatz. Den belohnen ein zum Teil von weit her angereistes, Publikum und viele Teams aus der ganzen Republik.

„Unser Junior, Justin, kommt aus Menden und ist fast bei jedem Rennen mit seinem Vater dabei“, stellt Bäumer den Jüngsten im Team vor. Sie sind gleich mit einem Wohnmobil angereist, das zieht zum Einen den Hänger mit dem Rennwagen, zum Anderen biete es der Truppe auch Schlafmöglichkeiten.

Das Wesp-Team ist gut ausgestattet. Der Hänger hat noch ein Kühlfach für Getränke. „Hier in Vellern ist es entweder heiß und staubig, oder kalt und nass“, weiß Bäumer aus langer Erfahrung. Also gebrauchen nicht nur die Motoren Kühlung. Dafür ist der „Innendienstchef“ im Team, Christoph Freese , zuständig.

Heute muss auch der Technikchef der Truppe „Branne“ (Dennis Brannekamp) seine mobile Werkstatt an der Vorderwand des Anhängers nutzen. An der Wespe gibt’s ein Kupplungsproblem. Lästig, aber kein Beinbruch, gemeinsam wird das leichte Auto hoch gesetzt und „Branne“ zeigt mal wieder, was er drauf hat. Zum Rennen in ihrer Klasse zehn ist der Flitzer wieder startklar. „Das ist die Klasse bis 1190 Kubik“, erklärt der Techniker. Der Motor des keine halbe Tonne wiegenden Sportgeräts stammt aus einem Motorrad. „Es ist eine 1100er Kawasaki-Maschine, die wir gleich mit Getriebe eingebaut haben“, zeigt Pilot Bäumer.

Das Herberner Team ist auch gern bei den Nachbarn zu Gast. Am kommenden Wochenende benötigen sie jedoch kein Wohnmobil. „Dann ist dieser Rennzirkus bei uns in Herbern zu Gast“, kündigt Bäumer an. So zieht das Team im Sommer von Rennen zu Rennen – und so kommen die Motorsportfans auf diese Weise auf schätzungsweise rund zehn Wettkämpfe im Jahr.

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