IHK ehrt beste Azubis
75 mal Traumnote „eins“

Warendorf -

„Was Unternehmen suchen, sind mehr Meister als Master“, sagte IHK-Vizepräsident Carl Pinnekamp bei der Ehrung der besten Auszubildenden im Kreis Warendorf.

Donnerstag, 29.09.2016, 16:09 Uhr

IHK Vizepräsident Carl Pinnekamp (l) und Warendorfs Bürgermeister Axel Linke ehrten im Theater am Wall 75 Auszubildende, die ihre Lehre mit der Traumnote „eins“ abgeschlossen haben.
IHK Vizepräsident Carl Pinnekamp (l) und Warendorfs Bürgermeister Axel Linke ehrten im Theater am Wall 75 Auszubildende, die ihre Lehre mit der Traumnote „eins“ abgeschlossen haben. Foto: von Brevern

Warendorfs Bürgermeister Axel Linke hatte für die „besondere Ehre“, wie er sagte, extra die Bürgermeisterkette umgelegt. Erst zum dritten Mal in seiner Amtszeit überhaupt, wie er offen bekannte. Gemeinsam mit IHK-Vizepräsident Carl Pinnekamp stand er auf der Bühne des Warendorfer Theaters am Wall, um die besten Auszubildenden des Abschlussjahrgangs 2017 im Kreis Warendorf zu ehren. Zu den Gästen zählten auch die Landtagsabgeordneten Astrid Birkhahn und Annette Watermann-Krass .

75 junge Leute im Kreis beendeten ihre Lehre in diesem Jahr mit der Spitzennote „eins“. Mit einem Anteil von 7,25 Prozent Spitzenabschlüsse liegt der Kreis Warendorf damit deutlich über dem Durchschnitt aller Kreise im IHK-Bezirk von 6,6 Prozent, berichtete Carsten Traudt, Geschäftsleiter des Bereichs Bildung bei der IHK Nord Westfalen.

„Sie haben ihre Ausbildungszeit optimal genutzt“, lobte Linke. Die persönliche Leistung der jungen Leute sei gleichzeitig auch ein Zeichen für die Qualität der Berufsausbildung in den Unternehmen. Der Bürgermeister mahnte, dass eine gute Berufsausbildung für alle Seiten, nicht nur für den Einzelnen und die Betriebe, sondern auch für die ganze Gesellschaft von „immens hoher Bedeutung“ sei.

Was Unternehmen suchen, sind mehr Meister als Master.

Carl Pinnekamp

Pinnekamp lobte die Entscheidung der Einser-Absolventen für eine betriebliche Ausbildung. Als Fachpersonal stünden ihnen weitere Karrierewege jederzeit offen, sagte der geschäftsführende Gesellschafter von Teutemacher-Glas. „Was Unternehmen suchen, sind mehr Meister als Master“.

Er verwies darauf, dass das Bundesbildungsministerium die Gleichwertigkeit von Studium und betrieblicher Aus- und Weiterbildung inzwischen offiziell festgestellt habe und rief die Unternehmen dazu auf, auch nach der Ausbildung noch stärker in die Förderung talentierter Nachwuchskräfte zu investieren.

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