8000 Fahrgäste am Tag prognostiziert
„WLE wird eine Erfolgsgeschichte“

Kreis Warendorf -

„Die WLE kann das Planfeststellungsverfahren für die Reaktivierung der Schienenstrecke beantragen, die Planungen sind fertig“, so das Statement von Michael Geuckler, Geschäftsführer des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr im Münsterland (ZVM) auf der Veranstaltung des VCD-Regionalverbands.

Montag, 13.03.2017, 07:03 Uhr

Weil das Land kann jetzt zehn Euro pro Zugkilometer Betriebskostenzuschuss auch für reaktivierte Strecken zahlen. kann, werde dieses Geld für den laufenden Betrieb der WLE-Strecke reichen. Darüber informierte Michael Geuckler, ZVM-Geschäftsführer
Weil das Land kann jetzt zehn Euro pro Zugkilometer Betriebskostenzuschuss auch für reaktivierte Strecken zahlen. kann, werde dieses Geld für den laufenden Betrieb der WLE-Strecke reichen. Darüber informierte Michael Geuckler, ZVM-Geschäftsführer Foto: Josef Thesing

 „Knackpunkt ist noch die Aufnahme der WLE-Reaktivierung in den ÖPNV-Bedarfsplan“, ergänzte Geuckler, „darauf hoffen wir sehr zeitnah.“ Gut 30 Bürger kamen auf Einladung des Verkehrsclub Deutschland zu der Info-Veranstaltung ins Umwelthaus nach Münster.

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Umweltfreundlicher und leistungsfähiger Verkehrsträger

Thomas Lins als Vorsitzender des VCD-Regionalverbands (Freckenhorst) machte klar, warum aus Sicht des VCD die 1975 für den Personenverkehr stillgelegte Schienenstrecke wieder reaktiviert werden müsste: „Wir brauchen die Schienenverbindung von Münster nach Albersloh und Sendenhorst als umweltfreundlichen und leistungsfähigen Verkehrsträger!

Prognosen gehen von 8000 Fahrgästen pro Tag aus, das wird eine Erfolgsgeschichte“, ist Lins überzeugt, der auch die schrittweise Erhöhung der Regionalisierungsmittel des Bundes für NRW begrüßt: „Das Land kann jetzt zehn Euro pro Zugkilometer Betriebskostenzuschuss auch für reaktivierte Strecken zahlen.“ Dies werde für den laufenden Betrieb der WLE-Strecke reichen, wie Geuckler vom ZVM berechnete.

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Viel in Planung für den Bahnhof Sendenhorst

Die technischen Planungen der WLE-Strecke stellte Johann Ubben, Eisenbahnbetriebsleiter bei der WLE, vor. Demnach werden 29 von insgesamt 56 Bahnübergängen geschlossen, Sendenhorst erhält einen Kombibahnhof mit zwei Gleisen für Personen- und Güterverkehr und Umstiegsbahnsteig in den Bus.

Das Gleisbett muss komplett erneuert werden, sieben Haltepunkte werden errichtet und vor dem Bahnhof Sendenhorst wird es eine zweispurige Strecke als fliegende Kreuzung geben. Für Schrankenanlagen, die Haltepunkte, die Zweigleisigkeit vor Sendenhorst und das zusätzliche Wegenetz geht man von 3,5 ha Flächenbedarf aus und Kosten von insgesamt 40 Millionen Euro.

Baubeginn erst 2020

„Frühestmöglicher Baubeginn ist 2020“, stellte Ubben auf Nachfrage fest, „denn die jetzt anstehende Offenlegung der Pläne mit zu erwartenden Einwendungen und Erörterungsterminen wird allein schon über ein Jahr dauern.“

Bei den Vorstandswahlen in der sich anschließenden Mitgliederversammlung des VCD-Regionalverbands wurde Thomas Lins aus Freckenhorst als Vorsitzender bestätigt.

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