Kreiswettstreit auf Gut Brückhausen
Bläser lassen ihre Hörner klingen

Alverskirchen -

Wer glaubt, dass Musik aus Jagdhörnern eher blechern klingt, konnte sich am Sonntag eines Besseren belehren lassen. Beim 21. Kreisbläserwettstreit der Kreisjägerschaft Warendorf überzeugten die Musiker mit ihren Auftritten.

Dienstag, 23.05.2017, 07:05 Uhr

Das Bläserkorps aus Ahlen sicherte sich beim Wettbewerb gleich zwei Mal einen Titel.
Das Bläserkorps aus Ahlen sicherte sich beim Wettbewerb gleich zwei Mal einen Titel. Foto: Christiane Husmann

Viele Sonntagsausflügler genossen bei herrlichem Maiwetter Bläsermusik vor der beeindruckenden Kulisse von Gut Brückhausen.

Nach der Hubertusmesse am Morgen sammelten sich die Jagdhornbläser. Bevor aus den Hörnern das Signal „Aufbruch zur Jagd“ erschallen sollte, begrüßte Hermann Hallermann als Vorsitzender der Kreisjägerschaft Warendorf Gäste und Teilnehmer. Gemeinsam mit Mathias Meckmann, dem Vorsitzenden des ausrichtenden Hegerings Albersloh/Alverskirchen, und Dirk Breul, dem Vorsitzenden der Jagdhornbläser Albersloh, richtete er ein herzliches „Waidmannsdank“ an die Helfer, die sich mit der Ausrichtung des Wettstreits viel Arbeit gemacht hatten.

Kreisbläserwettbewerb auf Gut Brückhausen

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  • Impressionen vom Kreisbläserwettbewerb Foto: Christiane Husmann
  • Impressionen vom Kreisbläserwettbewerb Foto: Christiane Husmann
  • Impressionen vom Kreisbläserwettbewerb Foto: Christiane Husmann
  • Impressionen vom Kreisbläserwettbewerb Foto: Christiane Husmann
  • Impressionen vom Kreisbläserwettbewerb Foto: Christiane Husmann
  • Impressionen vom Kreisbläserwettbewerb Foto: Christiane Husmann
  • Impressionen vom Kreisbläserwettbewerb Foto: Christiane Husmann
  • Impressionen vom Kreisbläserwettbewerb Foto: Christiane Husmann

Ein besonderer Dank ging an Franz Freiherr von Twickel und seine Familie, die das Gut Brückhausen als Austragungsort zur Verfügung gestellt hatten. Auch wenn er sich als „Nichthornbläser“ bezeichnete, unterstrich Freiherr von Twickel die große Bedeutung des Brauchtums in der Jagd, die er als wichtiges Kulturgut bezeichnete. „Die Jagd ist nicht nur Wildmanagement“, betonte der Adelige, bevor er mit den Gästen dem Blasen lauschte, das von Günther Lunemann als Obmann für jagdliches Brauchtum dirigiert wurde.

Während sich die gemeldeten Bläsergruppen, eingeteilt in fünf Leistungsgruppen, dem musikalischen Wettstreit stellten, genossen die Gäste nicht nur die musikalischen Signale, sondern auch das Rahmenprogramm. Die Jüngsten nahmen derweil die Hüpfburg und die rollende Waldschule in Beschlag.

Der Jagdhornwettbewerb, der launig von Klaus Wiese moderiert wurde, stellte die fünf erfahrenen Wertungsrichter vor die Herausforderung, auch feine Nuancen herauszuhören. Besonderen Eindruck konnten die Damen des Bläserkorps Ahlen, die sich selbst als „Stöckelwild“ titulierten, hinterlassen. Mit sauberen Tönen und harmonischem Zusammenspiel sorgten sie beim Kürblasen bei manchem Zuhörer für Gänsehaut.

Bei der Siegerehrung machte Obmann Günther Lunemann deutlich: „Nicht nur die Einzelleistung, sondern die Breite macht es.“ Und das demonstrierten die Musiker beim gemeinsamen Blasen des Signals „Auf Wiedersehen“.

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