Afrika und Ahlen
Mädchenleben auf drei Kontinenten

Ahlen -

Die Veranstaltungsreihe „Wie weit ist Afrika“ geht in die zweite Runde. Neben einer Ausstellung gibt Lesungen mit der deutschen Schauspielerin und TV-Moderatorin Mo Asumang, die ihre Erfahrungen bei Begegnungen mit Neonazis in einem Buch beschreibt, und mit dem ersten schwarzen SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby gehören ebenso zum Programm wie Filme mit afrikanischem Hintergrund. Alles in Ahlen.

Sonntag, 04.06.2017, 22:06 Uhr

Auch dieses junge Mädchen macht mit.
Auch dieses junge Mädchen macht mit. Foto: Afrika-Ausstellung

Ganz so exklusiv wie 2016 beim Auftakt der Veranstaltungsreihe „Wie weit ist Afrika“ der Volkshochschule Ahlen, als Bürgermeister Dr. Alexander Berger neben Schulministerin Sylvia Löhrmann auch Dr. Auma Obama, die ältere Schwester des damaligen US-Präsidenten, willkommen heißen konnte, wird es am 11. Juni in der Lohnhalle der Zeche Westfalen bei der Eröffnung der 26. Auflage nicht zugehen. Allerdings erhält die Reihe durch die interaktive Ausstellung „Weil wir Mädchen sind . . .“, die sich mit der Lebenssituation von Mädchen in der Sahelzone, in Indien und in Ecuador befasst, eine besondere Note.

Die Ausstellung, die vom Kinderhilfswerk „plan international“ zusammengestellt wurde und bis 3. September läuft, dokumentiert die Alltagssituationen von Mädchen. Als Zielgruppe hat die VHS vor allem Schulen in den Blick genommen.

Daneben sind die beiden Lehrer des Bagamoyo College of Arts in Tansania, der inzwischen pensionierte Nkwabi und John Mponda, in 13 Schulen in Ahlen und der Umgebung unterwegs, um den Kindern Trommeln, Tanzen und Pantomime zu zeigen.

Lesungen mit der deutschen Schauspielerin und TV-Moderatorin Mo Asumang, die ihre Erfahrungen bei Begegnungen mit Neonazis in einem Buch beschreibt, und mit dem ersten schwarzen SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby gehören ebenso zum Programm wie Filme mit afrikanischem Hintergrund.      

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