Enniger Markt
Fliegende Händler dicht umlagert

Enniger -

Gleich zwei Bundestagsabgeordnete assistierten am Dienstag Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf beim traditionellen Fassanstich zur Eröffnung des Enniger Marktes, der bereits seit 465 Jahren gefeiert wird.

Donnerstag, 13.07.2017, 07:07 Uhr

Marsch zur Eröffnung: Das Ennigerloher Kleeblatt (Mitte) aus Junker, Baroness, Müller und Steinhauer wurde von der Gruppe „Unvermeydbar“ zum „Roten Platz“ in der Dorfmitte begleitet.
Marsch zur Eröffnung: Das Ennigerloher Kleeblatt (Mitte) aus Junker, Baroness, Müller und Steinhauer wurde von der Gruppe „Unvermeydbar“ zum „Roten Platz“ in der Dorfmitte begleitet. Foto: Reinhard Baldauf

Beim Anstich kommentierte Lülf : „Zwei Welten prallen aufeinander: das Fass und der Bürgermeister.“ Doch in diesem Jahr ging alles gut – auch wenn das Freibier mächtig spritzte und die beiden Abgeordneten Reinhold Sendker und Bernhard Daldrup die Wirtsschürzen dringend brauchten.

Bereits vor dem Heimathaus hatte der Vorsitzende des Enniger Heimatvereins, Heinz Wessel, die Ehrengäste begrüßt. Mit den Musikern „Unvermeydbar“ des „Mittelalterlichen Spektakels“ und dem Ennigerloher Kleeblatt vor weg ging es zum „Roten Platz“ zur Eröffnung des 465. Enniger Markts. Sportliches boten hier die „Balltrommlerinnen“ von Anke Rehrmanns „Joy For Life“.

Alle Redner – von Bürgermeister Berthold Lülf über den stellvertretenden Landrat Winfried Kaup bis hin zu den beiden Berliner Abgeordneten – lobten den Enniger Markt sowie den Heimatverein mit seinem Marktausschuss. Dank bekamen aber auch die Marktbeschicker und Sponsoren. „Der Enniger Markt ist einer der schönsten und traditionsreichsten Märkte in ganz Westfalen“, hielt der stellvertretende Landrat ausdrücklich fest.

Enniger Markt

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  • Impressionen vom Enniger Markt Foto: Reinhard Baldauf
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Junker Detmar Voß, der seit 2001 von Ulrich Stolberg verkörpert wird, betonte: „Dieser  Markt ist nur möglich durch viel Arbeit.“ Nach dem Freibier für alle machten sich die Ehrengäste unter Begleitung des Spielmannzugs „Weiß Rot Beckum“ auf einen Rundgang mit Pizza zum Abschluss.

Der Enniger Markt, der am Mittwochmorgen in der Frühe bereits mit dem Viehmarkt bei Regen fortgesetzt wurde, zog auch in diesem Jahr wieder Besucher aus dem gesamten Kreis Warendorf an. Die unzähligen „Fliegenden Händler“ mit ihren Angeboten waren zum Teil dicht umlagert.

Das kulinarische Angebot zeigte sich gewohnt vielfältig. Und flüssige Angebote vom Bier bis zum Cocktail waren reichlich. Für die junge Generation war die Kirmes auf den Festplatz das Angebot überhaupt. Die Fahrgeschäfte waren am Dienstag gut ausgelastet.

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