Fusion der Unterbezirke Warendorf und Unna
Awo schließt Kündigungen aus

Ahlen/Kreis Warendorf -

Die Weichen für den Zusammenschluss der Arbeiterwohlfahrt-Unterbezirke Warendorf und Unna sind jetzt auch auf Seiten der heimischen Awo gestellt worden. Sowohl die Unterbezirkskonferenz Hamm-Warendorf als auch die Konferenz des Kreisverbands Warendorf sprachen sich am Samstag in Ahlen für den Zusammenschluss aus.

Dienstag, 24.07.2018, 15:40 Uhr

Einvernehmlich verliefen die Beratungen über die Awo-Fusion (v. l.): Protokollführerin Gabi Duhme, Geschäftsführer Ralf Topp, Günter Harms (Unterbezirksvorsitzender) sowie Michael Scheffler und Jörg Richard vom Bezirksverband.
Einvernehmlich verliefen die Beratungen über die Awo-Fusion (v. l.): Protokollführerin Gabi Duhme, Geschäftsführer Ralf Topp, Günter Harms (Unterbezirksvorsitzender) sowie Michael Scheffler und Jörg Richard vom Bezirksverband. Foto: Reinhard Baldauf

Besonders die Mitteilung, dass keine Arbeitsplätze durch die Fusion wegfallen, wurde von den Delegierten positiv aufgenommen.

Als Vorsitzender des Kreisverbands Warendorf und Unterbezirksvorsitzender begrüßte Günter Harms (Ahlen) den Bezirksvorsitzenden Michael Scheffler und den zuständigen Abteilungsleiter beim Bezirk Jörg Richard sowie später Marc Herter (MdL) vom Kreisverband Hamm.

Nach den Worten von Scheffler ist als Vorsitzender des neuen Unterbezirks „Ruhr-Lippe-Ems“ der Vorsitzende des jetzigen Unterbezirks Unna, Hartmut Ganzke (MdL), vorgesehen. Die entscheidende Gründungsversammlung findet am 6. Oktober im Kamen statt. Dort wird auch Marc Herter (MdL) als Stellvertreter kandidieren.

Zu den Fusionsgesprächen meinte der Bezirksvorsitzende, dass diese „sehr zielgerichtet und einvernehmlich“ stattgefunden hätten. Der Bezirk werde die Liquidität des neuen Unterbezirks sicherstellen.

Nach seinen Worten liegt das Durchschnittsalter bei der Mitgliedschaft bei 70 Jahren. Scheffler dazu: „Wir müssen die Awo für junge Menschen attraktiv machen und sie so gewinnen.“ Die gesellschaftliche Bedeutung der Awo zeigte er bei rund 29 000 Beschäftigten und dem Engagement „in der Freien Wohlfahrtspflege“ mit der Altenpflege auf. „Dies ist keine Notfallfusion“, betonte Michael Scheffler und fügte an: „Es wird keine Kündigungen geben.“ Eine Stelle wird wegfallen. Der heimische Unterbezirksgeschäftsführer Ralf Topp (Ahlen) geht in den Ruhestand, seine Aufgabe wird vom Geschäftsführer, des Unterbezirks Unna, Rainer Goefert, übernommen.

Auch der Hammer Landtagsabgeordnete Marc Herter stellte die Rolle der Arbeiterwohlfahrt in der Gesellschaft dar. Sie sei ein „professioneller Dienstleister und als Sozialverband eine starke Stimme.

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