Umbau des Museums für westfälische Literatur
Nottbeck bekommt neues Gesicht

Oelde-Stromberg -

17 Jahre lang hat die Dauerausstellung des Museums für Westfälische Literatur in OeldeStromberg Besucher auf eine Reise in die verschiedenen Epochen der Literaturgeschichte entführt. Nun bekommt die Museumspräsentation eine zeitgemäße Erneuerung.

Donnerstag, 19.07.2018, 08:01 Uhr

Die Dauerausstellung im Museum für westfälische Literatur wird erneuert. Die Federführung dafür übernimmt der amerikanische Designer Robert Ward. Er hatte bereits die erste Konzeption vor 17 Jahren verantwortet.
Die Dauerausstellung im Museum für westfälische Literatur wird erneuert. Die Federführung dafür übernimmt der amerikanische Designer Robert Ward. Er hatte bereits die erste Konzeption vor 17 Jahren verantwortet.

Ab dem 24. Juli schließt die Dauerausstellung ihre Pforten, um pünktlich zum 21. September in neuem Glanz zu erstrahlen. Doch auch bis dahin wird es noch Grund genug für Besuche geben. So bleiben die Sonderausstellungen im Gartenhaus den Museumsbesuchern auch während der Umbauarbeiten erhalten.

Erneut zeigt der amerikanische Designer Robert Ward für diesen ästhetischen „Refresh“ verantwortlich. Die Liste der Neuerungen ist lang und vielversprechend: „Eine zeitgemäße, multimediale Optik, ein erweitertes Themenspektrum, neue Autoren“ – Walter Gödden, der wissenschaftliche Leiter des Museums und Geschäftsführer der Literaturkommission für Westfalen, sieht viele Gründe und Möglichkeiten, die Geschichte der westfälischen Literatur zum ersten oder erneuten Mal zu erleben.

Die Dauerausstellung bekommt eine zeitgemäße, multimediale Optik und neue Autoren.

Walter Gödden

In der Zeit während der Umbauarbeiten kommt der Museumsbetrieb jedoch keineswegs zum Erliegen. Die Sonderausstellung im Gartenhaus zum fotografischen und schriftstellerischen Werk des Arbeiterdichters Erich Grisar wird bis zum 26. August verlängert. Sie ist von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Dabei wird auch die von Walter Gödden in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Carsten Bender entwickelte Hörcollage zur Vita Grisars zu hören sein. In den genannten Kernzeiten ist zudem ein Info-Point im Museumsbüro mit Ticketverkauf und Informationen zu den kommenden Veranstaltungen und Projekten des Museums geöffnet.

Ab dem 7. September wird die Grisar-Ausstellung im Gartenhaus einer Auseinandersetzung mit dem Schreiben der Ruhrgebietsautorin Ilse Kibgis weichen. Und auch das Veranstaltungsprogramm von Haus Nottbeck geht ungebrochen weiter: Eine Lesung des gebürtigen Versmolders Hans-Ulrich Treichel (22. Juli) sowie der alljährliche Büchermarkt (9. September) stehen bevor.

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